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E-Ladesäulen in Balve häufig genutzt

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Von: Julius Kolossa

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„Auftanken“ an der E-Ladesäule am Bahnhof: Westenergie-Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer berichtet, dass immer mehr E-Auto-Fahrer diese Möglichkeit nutzen.
„Auftanken“ an der E-Ladesäule am Bahnhof: Westenergie-Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer berichtet, dass immer mehr E-Auto-Fahrer diese Möglichkeit nutzen. © Kolossa, Julius

Die Zahl der E-Autos im Märkischen Kreis und auch in Balve steigt seit Jahren. Dies zeigt sich auch an den Nutzungszahlen der bislang zwei öffentlichen Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten, die es seit Oktober 2019 im Stadtgebiet gibt.

Johannes Kobeloer, Kommunalbetreuer bei Westenergie, das sich als zuständiges Energieunternehmen um die Ladesäulen in der Hönnestadt kümmert, sagte auf Anfrage der Redaktion: „Der Stand der geladenen Kilowattstunden (kWh) am Baumweg (Bahnhof) ergibt 14.000 kWh, und an der Sauerlandstraße, dem Parkplatz am Gesundheitscampus, 5.200 kWh.“ Insbesondere die Ladesäule am Bahnhof sei eine der Ladestellen im Versorgungsgebiet von Westenergie, die mit am stärksten frequentiert sei.

„Bezogen auf den Verlauf registrieren wir ein starkes Anwachsen der Zählerstände; die Säulen werden also zunehmend häufiger genutzt. Dabei liegt der Verbrauchsverlauf in dem von uns erwarteten Bereich. Der nun erkennbare deutliche Anstieg des Verbrauchs ist sicherlich unter anderem mit der steigenden Akzeptanz und der steigenden Anzahl an E- und Hybrid-Fahrzeigen zu erklären“, so Kobeloer.

Ladesäulen bald auch in den Ortsteilen

Aktuell errichtet Firma Rapp im Auftrag der Westenergie beziehungsweise der Stadt Balve weitere Ladesäulen in den sechs Ortsteilen Balves. Mit der Inbetriebnahme sei zum Ende dieses Jahres zu rechnen. Dann können, wie es zurzeit in Kernstadt möglich ist, jeweils zwei Elektroautos parallel während einer Stunde zu etwa 80 Prozent „aufgetankt“ werden. Das Laden über den EU-konformen Typ-2-Stecker ist für Vertrags- und Einmalkunden mit den gängigen Zahlungsmethoden möglich, also über den Chip im Ladekabel, mit der Kreditkarte oder über den Online-Bezahldienst Paypal.

In der Kernstadt sollen über die bestehende Ladesäulen am Parkplatz vor dem Gesundheitscampus beziehungsweise am Bahnhof vorerst keine weiteren öffentlichen Lademöglichkeiten geschaffen werden.

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