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Kunsthandwerk, Schmuck und Düfte: Viel zu entdecken in der Balver Höhle

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Von: Julius Kolossa

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Gemütlich bummeln oder ein Pläuschchen halten – in der Höhle gab es am Wochenende gute Gelegenheiten, sich die Zeit zu vertreiben.
Gemütlich bummeln oder ein Pläuschchen halten – in der Höhle gab es am Wochenende gute Gelegenheiten, sich die Zeit zu vertreiben. © Julius Kolossa

 In Szene gesetzt wurde die Balver Höhle am Samstag und Sonntag für den Höhlenmarkt. „Das ist unsere 13. Veranstaltung, an der 45 Aussteller aus der näheren und weiteren Umgebung, aber auch aus dem Ruhrgebiet und Norddeutschland teilnehmen“, sagte Stefanie Hämel vom ausrichtenden Veranstalter Form und Art aus Gelsenkirchen.

Balve ‒ Unter den Teilnehmern ist auch Elke Pichlbauer aus Werdohl, die in Balve wieder einmal ihre selbst hergestellten Seifen anbietet. Für jeden Hauttyp und auch in der Duftrichtung Kaffee hält sie eine große Auswahl bereit. Dafür hat sie vorab viel Zeit investiert: „Die Rohseife ist in einer Stunde fertig, während die in Stücke geschnittenen Seifenstücke sechs Wochen lang trocken müssen.“ Dafür halte der Kunde dann auch Qualität in der Hand. Pichlbauer berät gerne und viel über ihre Produkte.

Viel zu entdecken gibt es in der in stimmungsvolles Licht getauchten Höhle in jeder Ecke. „Es geht langsam auf Weihnachten zu, und da wollen wir uns einfach jetzt schon mal darauf einstimmen“, lässt es Familie Lemke aus Menden ruhig angehen und genießt ihren ersten Besuch in der Balver Höhle, lässt alles zunächst auf sich einwirken. „Ganz toll“, loben die Mendener, die den Ausstellern viel Anerkennung zollen.

Diese boten Schmuck, selbst gestrickte oder gehäkelte Kleidung, aber auch urige Taschen aus Lkw-Planen an. „Wir sind bei Wollartikeln fündig geworden“, verrät Familie Sommer aus Oeventrop. Auch diese ist zum ersten Mal in Balves Höhle. „Das Flair hier ist einfach einmalig.“

Das weiß der Höhlenmarkt-Veranstalter, der diesen Markt im vergangenen Jahr wegen der Pandemie ausfallen lassen musste. „Es ist schön, dass die Leute wieder so zahlreich kommen“, hat Stefanie Hämel an der Kasse alle Hände voll zu tun. Denn schon bevor sich die Tür zum Eingangsbereich an beiden Tagen öffnet, haben sich dort schon die ersten Besucher versammelt. Jeder wird auf die „drei G“ kontrolliert – unerlässlich für den Eintritt, neben dem Eintrittsgeld in Höhe von vier Euro natürlich.

Dafür kann man stundenlang an den Ständen stöbern, an denen es auch Besteckschmuck, aber auch Ohrhänger aus Polymer-Ton gibt. Diese Kunststoffmasse wird zu verschiedenen Formen und Größen verarbeitet, und in einem Ofen erhitzt. Ansprechend angemalt entstehenden ansprechende Schmuckstücke von bleibendem Wert.

Filigran sind die Holzpuzzles, mit denen Autos, Motorräder oder Feuerwehrfahrzeuge zusammengestellt wurden. Schön anzusehen sind Kunstwerke aus Glas, Papier, Holz und Stein, und ein Genuss sind Gin und Whisky, aber auch Honig. Der Höhlenmarkt hat es wieder einmal in sich.

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