Abstrakte Kunst im Gesundheitscampus

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Gerd Jörgens, Werner Kramer und Ingo Jackschies bei der Vernissage-Eröffnung am Freitagabend.

Balve  „Kunst im Campus“ wird seit Freitag durch die Ausstellung „Quattrofonie“ bereichert. 40 Bilder, in Öl gemalt von Werner Kramer, Künstler aus Köln-Hürth und Botschafter des Bundesverbandes Kinderhospiz, sind dort zu sehen.

Es sind Bilder, die nach Wanderungen entstanden sind, und einen Bezug zum Erlebten haben. Kramer hat Landschaften und Orte dabei bewusst abstrakt in Linien und auf jedem Bild in viereckigen Flächen dargestellt.

Initiator der Reihe „Kunst im Campus“ Gerd Jörgens eröffnete die Vernissage in seinem Atelier Betonkunst und stellte den Gast aus der Domstadt vor. Dieser hatte bis zum Sommer noch nichts von Balve gehört – bis er auf seiner Wanderung von Berlin nach Köln auf Gerd Jörgens traf, der seine Gastfreundschaft unter Beweis und sein Atelier vorstellte.

Angetan vom Ambiente entschied sich Werner Kramer, Balve in die Liste der 50 Aufstellungen mit aufzunehmen, die er seit 2008 veranstaltet hat. Seit 2004 ist er als freischaffender Künstler tätig und hat seitdem etwa 600 Ölbilder und 600 Aquarelle gemalt. In diesem Jahr ist er von Berlin nach Köln gewandert und hat auf diesen Etappen Geld für den Bundesverband Kinderhospiz gesammelt. Jeder Spender wurde mit einem Selfie belohnt, die später auf ein Plakat des Bundesverbandes kommen.

Außerdem wurde jede Wurst, jedes Brot, Kaffee, Essen oder Übernachtung, die er geschenkt bekam, umgerechnet und gespendet. Von jedem in Balve verkauften Bild gehen 10 Prozent an den Bundesverband, weitere 10 Prozent bekommt das Café Treffpunkt. Für dieses bekam die Leiterin Heike Guth-Mindhoff das Bild „Urzeit“ geschenkt. Und auch Gerd Jörgens wurde beschenkt, denn Campus-Geschäftsführer Ingo Jackschies dankte ihm dafür, dass er Menschen zusammenbringe. Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Dezember jeweils dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr im Erdgeschoss des Gesundheitscampus zu sehen.

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