St.-Johannes-Schützen verärgert

Kritik in Langenholthausen an Egerländer-Konzert

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Die Schützenparty mit den Egerländern fand mit 120 Gästen vor der Schützenhalle in Langenholthausen statt.

Langenholthausen – 120 Gäste waren am vergangenen Samstag zum Egerländer-Konzert mit dem Musikverein Garbeck vor der Schützenhalle gekommen. 

Die Verantwortlichen der Bruderschaft St. Johannes als Ausrichter hatten das Event organisatorisch als vollen Erfolg verbucht. Im Nachhinein gibt es jedoch Ärger.

Denn, wie Brudermeister Berthold König mitteilte, „haben sich im Nachgang offensichtlich Personen an die zuständigen Behörden gewandt und die Genehmigung einer solchen Veranstaltung hinterfragt“. Aber nicht bei der Stadt Balve. Denn der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Michael Bathe, sagte auf Anfrage der Redaktion: „Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt hat sich offiziell niemand bei uns beschwert.“ Die Beschwerden seien wahrscheinlich aus dem Dorf heraus gekommen. 

Abstimmung mit Gesundheitsamt und Stadt

Diese nahm der Schützenvorsitzende zum Anlass, die Wiederholung des Freiluftkonzerts in Langenholthausen in Frage zu stellen, obwohl die Schützenbruderschaft als Veranstalter das Hygienekonzept mit dem Gesundheitsamt des Kreises abgestimmt habe. Und auch die Stadt sei informiert worden, sagte Michael Bathe: „Vorab wurden Genehmigungen dafür bei uns eingeholt, und auch die Bestimmungen sind eingehalten worden.“ 

Brudermeister König sagt über die dorfinternen Kritiker: „Wer sich hier als Bedenkenträger aufspielt, ist uns nicht bekannt; wir gehen aber davon aus, dass es sich in erster Linie um Personen handelt, die entweder selber wenig Lebensfreude haben oder anderen diese nicht gönnen.“ 

Nächster Termin im August

Der Termin für die nächste Open-Air-Veranstaltung sei für Anfang August angedacht gewesen. Jetzt wolle die Bruderschaft aber zunächst die grundsätzliche Prüfung durch die zuständigen Behörden abwarten. Außerdem steht die Corona-Schutzverordnung in dieser Zeit noch zur Verlängerung an. „Möglicherweise wird hierdurch den Nörglern auch der letzte Wind aus den Segeln genommen“, hofft König, der darauf verweist, dass „ähnliche Veranstaltungen in Nachbargemeinden zwischenzeitlich auch stattgefunden haben“. 

Für die Stadt Balve jedenfalls habe kein Anlass zum Einschreiten vorgelegen, so Bathe. Das Ordnungsamt habe das von den Schützen vorgelegte Konzept für „in Ordnung“ befunden.

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