Kostenloses W-Lan mit Netzwerk „Freifunk“

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Markus Müller (links) und Christoph Tyralla (rechts) von der Volksbank stellen gemeinsam mit Matthias Martin (zweiter von links), Hendrik Kaiser (Mitte) und André Flöper (zweiter von rechts) von der Stadtverwaltung das W-Lan-Projekt vor.

Balve - Ein kostenloser Internetzugang für alle wird seit einer Woche aus dem Rathaus angeboten. „Nutzer müssen nur unter den angezeigten verfügbaren Netzwerken ‘Freifunk’ auswählen und schon sind sie ohne Anmeldung im Netz“, sagte André Flöper.

Der stellvertretende Fachbereichsleiter 1 stellte am Montag die Nutzung des W-Lan-Netzwerks „Freifunk“ vor. Dieses funktioniert auch vor dem Rathaus, allerdings ist die Reichweite der beiden Router auf etwa 100 Meter beschränkt. André Flöper: „Wir stellen den Bürgern unsere nicht genutzten Kapazitäten zur Verfügung.“ Und so soll es bald auch in ganz Balve sein, denn im Rathaus stehen 25 Router bereit, die von den IT-Experten der Stadtverwaltung, Hendrik Kaiser und Matthias Martin, kostenlos bei den Fachhändlern installiert werden. Für die Betreiber fallen nur Stromkosten an, die mit 3,50 Euro im Jahr veranschlagt werden.

Im ersten Schritt sollen die Hauptstraße und Teile der Hönnetalstraße vernetzt werden, denn eine gute Vernetzung der „Freifunk“-Router ist wichtig für einen lückenlosen Netzempfang. Die Idee dazu hatte Markus Müller von der Volksbank im Dezember. Im Gespräch mit Bürgermeister Hubertus Mühling schlug er vor, freien Internetzugang für Kunden und Bürger anzubieten, was dieser sofort unterstützte. 25 Router im Wert von 400 Euro wurden von der Volksbank finanziert. „Wir gehen auch bis 1000 Euro mit“, kündigte Christoph Tyralla, Volksbank-Abteilungsdirektor Privatkunden, an, dass bei großer Nachfrage auch weitere Exemplare geordert werden können. Dieses Angebot sei auf die Medien-Gesellschaft zugeschnitten. In Neuenrade sei sehr rege und schnell davon Gebrauch gemacht worden, sagte Tyralla.

Jetzt sind die Internetexperten der Balver Stadtverwaltung in Bereitschaft, die Router einrichten zu können. Diese funktionierten unabhängig vom W-Lan-Netz des Fachhändlers, erläuterte Matthias Martin. „Der Nutzer allerdings wägt das Sicherheits-Risiko mit der Auswahl von Freifunk für sich selbst ab.“

Markus Müller machte deutlich, dass dieses Angebot auch von denen genutzt werden kann, die nicht Mitglied im „Balver Fachhandel“ sind. Er wird im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 4. März unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ darauf hinweisen. Dann kann er auch schon bekannt geben, wie viele Router bereits installiert sind. - Von Julius Kolossa

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