Kolpingsfamilie Balve: Lazer macht noch ein Jahr weiter

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Der Vorstand der Kolpingsfamilie mit (von links): Bernward Midderhoff, Michaela Lazer, Petra Köster und Präses Pfarrer Andreas Schulte.

Balve - „Ich lasse meine Kolpingsfamilie nicht im Stich“, ging Michaela Lazer während der Jahreshauptversammlung am Freitag in den Räumen der Pension Waltermann sofort darauf ein, noch ein Jahr als stellvertretende Vorsitzende weiter zu machen.

Eigentlich wollte sie sich für dieses Amt nicht mehr zur Wahl stellen, weil der vorgesehene Nachfolger jedoch erst 2019 zur Verfügung stehe, gehört Lazer dem Vorstandsteam nun noch zwölf weitere Monate an. „Daran soll es nicht scheitern“, sagte Lazer, die dem Führungsgremium seit 2011 angehört und sich eigentlich neuen Aufgaben zuwenden wollte. Unter dem Beifall der 34 Versammlungsteilnehmer nahm sie dieses Vorstandsamt aber noch einmal an. 

14 Gruppierungen haben viel bewegt

Die Kolpingsfamilie hat viel bewegt im vergangenen Jahr, wie aus den Berichten der 14 Gruppierungen hervorging. Von den Dienstagsklößen über die Kreativ-AG, den Familienkreis, hin zum Liturgiekreis, wird den Mitgliedern, aber auch bei größeren Veranstaltungen wie dem monatlichen Kolpingforum, und allen sonstigen Interessierten viel geboten. 

Von Präses Pfarrer Andreas Schulte wurden die Anwesenden über den Stand der Pfarrheim-Planungen informiert. Zurzeit laufe die Bearbeitung der Bauanträge. Mit der Bewilligung sei in zwei Monaten zu rechnen. Gerechnet werden müsse aber auch damit, dass Schadstoffe beim Abriss zu entsorgen sind. Darauf sei bei einer entsprechenden Untersuchung der Bausubstanz hingewiesen worden. 

Pfarrheim ab August geschlossen

Alle im Pfarrheim ansässigen Vereine müssen sich nach den Sommerferien nach einem neuen Domizil umsehen, denn offiziell gilt es ab August als geschlossen. „Der Abriss ist für das Jahresende geplant“, sagte Schulte. „Der Neubau ab 2019.“ Das Pfarrarchiv wird in der Zwischenzeit in der ehemaligen Kapelle des Gesundheitscampus ausgelagert. 

„Wir sind mit dem neuen Konzept auf einem guten Weg“, betonte der Geistliche. Er wies aber auch darauf hin, dass bei der Finanzierung die Gesamtgemeinde ihren finanziellen Beitrag leisten müsse.

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