Mit Körperspannung zum perfekten Ton

Mit Körperspannung zum perfekten Ton

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Dozentin Margitta Grundwald.

Balve - Stimmbildung soll dem Sänger helfen, bisher unerreichte Töne zu treffen und diese klangvoll zu präsentieren. Stimmbildung soll den Sänger außerdem vor Heiserkeit schützen. Wie sie diese Ziele erreichen könnten, lernten 70 Sängerinnen und Sänger aus acht Chören.

Von Julius Kolossa

Dozentin Margitta Grunwald erwartete von den Teilnehmern nicht nur Körpereinsatz, sondern auch, die Bereitschaft, sich auf die eventuell ungewohnten Übungen einzulassen. Mit von der Partie waren auch Mitglieder vom „Meisterchor“ aus Volkringhausen sowie die Frauen aus Eisborn.

Heinz-Dieter Baumeister war neben seiner Tätigkeit als Chorleiter in Eisborn und Mellen zugleich als Kreischorleiter Hönne-Ruhr dabei.

Neben den beiden Chorleitern Andreas Schlünder (MGV Liederkranz Schwitten) und Volker Müsch (Rodenbergchor Menden) war auch der Kreisvorsitzende des Chorverbandes Hönne-Ruhr, Tobias Holz, ein aktiver Teilnehmer und konnte schon kurz vor der Mittagspause bekannt geben: „Dieses Stimmbildungsseminar werden wir im kommenden Jahr wieder anbieten.“

Der Erfolg zeigte sich schon zu Beginn, als der Funke von Margitta Grunwald sofort auf die Sängerschar übersprang. Sie stellte den Ist-Zustand beim ersten gemeinsamen Singen fest, und wusste: Da ist noch viel Potential drin.

Mit Bewegungsübungen, die auf den ersten Blick spielerisch anmuteten, lockerten die Männer und Frauen ihren Körper von den Zehenspitzen an aufwärts. Und wem es an Spannung fehlte, dem half die Dozentin sie mit einfachen Mitteln, diese aufzubauen und zu halten. Immer wieder wurde diese Übungseinheiten durch Lieder ergänzt.

Sechs Stunden lang übten die Sängerinnen und Sänger in der Aula; rund 50 Übungen standen dabei auf dem Programm.

Dermaßen gefordert, aber auch gefördert waren dann auch alle Sänger, darunter auch die neuen des Festspielchors. Für sie war die Teilnahme ein Schwerpunkt im Rahmen ihrer Probenarbeit mit Chorleiter Heinz-Dieter Baumeister. Er betonte: „Was hier mit Vokalsprache, Hören, Tonbildung und Tonentstehung geleistet wird, ist im Rahmen einer Chorprobe nicht möglich.“ In diesem neuen Chor sei die Begeisterung nach wie vor sehr groß; alle freuen sich auf ihren großen Auftritt, wüssten aber auch schon über Lampenfieber zu berichten, verriet Baumeister.

Erste Erfahrungen wollen die Sängerinnen und Sänger als Festspielchor am 17. April in Langenholthausen sammeln, der erste große Auftritt in der Höhle beginnt eine Stunde vor der Premiere des Stücks „Der Glöckner von Notre Dame“ am 8. Mai.

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