Klimaschutzpreis 2019: Dieser Verein aus Balve wurde ausgezeichnet

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Den Klimaschutzpreis 2019 überreichte Johannes Kobeloer von Innogy an Christoph Rapp und Michael Grote vom Verein „Sokola.de“.

Balve – Viel Auswahl hatte die Jury nicht. Bei der Vergabe des Balver Klimaschutzpreises 2019 mussten sich die Mitglieder gerade einmal zwischen zwei Bewerbungen entscheiden.

Über den mit 1000 Euro dotierten Preis – das Geld stellt alljährliche der Energieversorger Innogy zu Verfügung – durfte sich schließlich der Verein „Sokola.de“ freuen. Die Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Steinbruchs in Eisborn ging damit leer aus. 

Die Übergabe des Klimaschutzpreises fand am Dienstagabend im Rahmen des Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Bau im Rathaus statt. Die Auszeichnung entgegen nahmen die Vorstandsmitglieder Michael Grote und Christoph Rapp. 

Verein im Dezember 2014 gegründet

Der Verein „Sokola.de“ wurde im Dezember 2014 gegründet, um den Umbau der ehemaligen Grundschule in Langenholthausen in ein Haus für die Dorfgemeinschaft und für Veranstaltungen von Vereinen und Firmen abzuwickeln. Nach der Kernsanierung des gesamten Gebäudes stand die energiesparende Umgestaltung im Mittelpunkt der Planungen. 

„Das Gute ist, dass wir einen Preisträger haben“, sagte Lorenz Schnadt von der Unabhängigen Wählergemeinschaft Balve (UWG) als Ausschuss-Vorsitzender. „Das Schlechte ist, dass die Beteiligung hätte besser sein können.“ Für den für Balve zuständigen Innogy-Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer lässt die Anzahl der Bewerbungen „Potenzial für das nächste Mal“. Seit 1995 werden Klimaschutzpreise in den 450 Städten und Gemeinden im Versorgungsgebiet dieses Energieunternehmen ausgelobt; 6500 Projekte wurden bisher ausgezeichnet. 

Weiter im gesteckten Finanzrahmen

Neue Fenster, eine neue Heizung, Wärmedämmung und LED-Leuchten sorgen in der Sokola.de dafür, dass die Betriebskosten dauerhaft gesenkt werden. „Wir befinden uns nach wie vor im gesteckten Finanzrahmen“, sagte Michael Grote. „Dazu tragen wir mit dem Verein aber auch viel an Eigenleistung bei.“

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