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Kirchstraße in Garbeck: „Ein sehr gefährlicher Schulweg“

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Von: Julius Kolossa

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Die Kirchstraße in Garbeck ist als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen.
Die Kirchstraße in Garbeck ist als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen. © Kolossa, Julius

Dass viele Verkehrsteilnehmer sich nicht an das Tempolimit halten, wenn sie die Kirchstraße befahren, ärgert die Verantwortlichen des Fördervereins der Garbecker Grundschule.

„Hier ist Schrittgeschwindigkeit vorgegeben“, sagte dazu Beisitzer Tim Busche während der Mitgliederversammlung des Vereins. Er wohnt an der Kirchstraße und will festgestellt haben: „Es ist ein sehr gefährlicher Schulweg, weil hier kaum jemand Schritttempo fährt, sondern viele Fahrzeuge sind bedeutend schneller.“

Bisher sei zwar noch kein Unfall passiert, doch darauf wollen es die Fördervereinsmitglieder und die Schulleitung um Dorothe Gastreich-Kneer und Stellvertreterin Silke Bathe möglichst auch nicht länger ankommen lassen. Bisher an die Stadt herangetragene schriftliche Beschwerden von Anwohnern, Schule und Schulpflegschaftsvorsitzenden hätten keine Reaktion gezeigt, war in der Diskussion zu hören. „Lassen wir Eltern, Vereinsvertreter und Anwohner eine Unterschriftenliste unterschrieben“, schlug Schriftführer Alexander Schulte. Außerdem werde er anregen, vor Ort eine Verkehrsschau mit Ordnungsamt und Polizei durchzuführen. Die Stadt solle nun schnell reagieren.

Es gibt auch Positives zu berichten

Es gab aber auch Positives zu berichten. So über die von Schulleiterin Gastreich-Kneer zusammengestellte „Wunschliste“ für Anschaffungen von Mini-Fahrzeugen für den Schulhof, Büchern und die Finanzierung des Selbstbehauptungskurses „Stark wie ein Löwe“. 2500 Euro stellt der Verein dafür insgesamt zur Verfügung. Künftig hat der Vorstand die Option, flexibel zu reagieren und der Grundschule für spontane Anschaffungen 1500 Euro zu überweisen. Einstimmig fiel die Entscheidung, die bisher dafür veranschlagte Summe von 500 Euro zu erhöhen.

In den vergangenen beiden Jahren war allerdings nicht viel möglich, wie sich in den Jahresberichten zeigte. Nur eine Reck-Doppelstange für 900 Euro wurde angeschafft, zudem der Kauf der Schulplaner jeweils zur Hälfte mitfinanziert. Dafür zeigte die Werbung für eine Mitgliedschaft im Förderverein in den Elternpflegschaftssitzungen Wirkung. 2020 traten 18 Eltern ein (acht Austritte), 2021 waren es 22 (zwei Austritte). Und in diesem Jahr war bisher ein Neuzugang bei drei Austritten zu verzeichnen. „Aktuell gehören diesem Verein 151 Mitglieder an“, teilte Kassenwartin Sylvia Engelmann mit.

Der Vorstand bleibt im Amt

Der gesamte Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt: Alexandra Schulte (Vorsitzende), Nadine Schmoll (2. Vorsitzende), Alexander Schulte (Schriftführer) Sylvia Engelmann (Kassenwartin) und die Beisitzer Lisa Speeth, Christina Schmoll, Tim Busche und Christoph Busche.

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