Kirchenumbau in Eisborn kostet ein Million Euro

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Der Innenraum der Kirche in Eisborn wird komplett neu gestaltet.

Eisborn - Die Eisborner bekommen ihre Kirche umgebaut. Erster Schritt ist ab Montag, 24. September, der Abbau der Orgel. „Jetzt geht es endlich los“, sagte Martin Danne, Geschäftsführender Vorsitzender des Kirchenvorstands der Katholischen Kirchengemeinde St. Antonius.

Bereits 2012 hatte der Kirchenvorstand beschlossen, alles für einen Umbau des Kircheninnenraums in die Wege zu leiten und dafür sogar das Pfarrhaus verkauft. Etwa 400 000 Euro muss die Gemeinde selbst aufgebracht werden. Martin Danne: „Wir haben gut gespart.“ Die gesamte Baumaßnahme wird eine Million Euro kosten. Die Differenz zahlt das Erzbistum Paderborn. 

Vorbereitung dauerte sechs Jahre 

Dass nach sechs Jahren der Vorbereitung endlich die Arbeiten beginnen können, begründete Danne mit vollen Auftragsbüchern der Handwerker, aber auch mit Herausforderungen bei der Statik, die vom beauftragten Architekturbüro jetzt aber gemeistert worden seien: „Es müssen an verschiedenen Stellen einige Wände und Decken aus den Baujahren 1827, 1928 und 1961 durchbrochen werden.“ 

Zunächst aber steht der Abbau der Orgel an. Das damit beauftragte Unternehmen wird das Instrument in Hamm und Münster so umbauen, dass es an seinem neuen Standort in der dann sanierten Kirche wieder erklingen kann. Für die Zwischenzeit stellt die Orgelbaufirma eine fahrbare Orgel zur Verfügung. 

„Die letzte heilige Messe findet am 14. Oktober in unserer Kirche statt“, so Danne. „Danach möchten wir ein Foto mit allen Gemeindemitgliedern machen, so wie es schon 1928 vor dem Turmbau gemacht wurde.“ In der Kirche wird am 16. Oktober noch die Ewige Anbetung stattfinden; ab dem 17. Oktober wird mit dem Ausräumen der Ausstattung begonnen. Tiefbauarbeiten sind ab 22. Oktober, Abbrucharbeiten ab 12. November geplant. 

Messfeiern bald in der Schützenhalle 

Die Messfeiern finden während der Umbauarbeiten in der Schützenhalle statt. „Ich rechne damit, dass wir im September 2019 wieder in unsere Kirche zurückkehren können“, sagt der Kirchenvorstandsvorsitzende. Dann erwartet die Gemeindemitglieder eine neue Konzeption ihres Gotteshauses, in dem sich die Zahl der Sitzplätze von 200 auf 120 verringern, die Orgel an anderer Stelle wieder aufgebaut und ein Gemeinderaum eingebaut wird.

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