Nach 18 Jahren

Kindergarten St. Blasius: Leiterin verabschiedet

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Nach 18 Jahren als Leiterin des Kindergartens St. Blasius wurde Maria Schüpstuhl am Freitag verabschiedet. Von jedem Kind bekam sie eine Rose geschenkt.

Balve – Mit der St.-Blasius-Medaille wurde am Freitag mit Maria Schüpstuhl eine verdiente Mitarbeiterin der Balver Pfarrgemeinde geehrt.

Schüpstuhl hatte 18 Jahre den Kindergarten der Gemeinde geleitet, gestern wurde sie in den Ruhestand verabschiedet. „Das ist eine ganz seltene Auszeichnung in unserer Gemeinde“, sagte Pfarrer Andreas Schulte bei der Medaillenübergabe. Schulte bedankte sich für die langjährige Arbeit, für die sich Maria Schüpstuhl täglich von WickedeWimbern nach Balve auf den Weg gemacht hatte. 

„Sie haben diese Kindertageseinrichtung geprägt“, lobte der Geistliche, der Schüpstuhl auch vier Jahre als Mitglied im Gesamtpfarrgemeinderat erlebte. Bei allem Lob betonte die ausscheidende Leiterin, sich immer als Teil des Teams gesehen zu haben. Mit ihren ehemaligen Mitarbeiterinnen, einem Teil des Gemeindeteams, dem Kirchenvorstand und ihrer Nachfolgerin Marion Aßmann stieß sie während der Feierstunde an. 

Blumen von den Kindergarten-Kindern

Dazu passten die Blumen, die ihr die Kindergarten-Kinder überreichten. Von jedem Kind bekam Schüpstuhl eine Rose, sodass ein großer Strauß zusammenkam. „Wir wünschen Dir einen Regenbogen“, sangen die Mädchen und Jungen zum Abschied. 

Den Dank des Kirchenvorstandes überbrachte Ludger Terbrüggen: „Ihr Beruf kam von Berufung. Und diese haben sie mit Herzblut gelebt.“ Für die gute Arbeit und das offene Verhältnis sprach Kirsten Hampel vom Gemeindeverband der Kita-GmbH ihre Anerkennung aus. 

Nachfolgerin steht fest

Begrüßt wurde Nachfolgerin Marion Aßmann, die von Pfarrer Andreas Schulte „unter den Schutz der Mutter Gottes“ gestellt wurde. Ein entsprechendes Bild überreichte er ihr dazu. Aßmann (54) ist gelernte Erzieherin und Heilpädagogin. Sie gehört seit 1984 zum Team im Kindergarten St. Blasius. „Die Leitungsfunktion ist eine neue Herausforderung für mich, meine pädagogischen Erfahrungen mit einzubringen“, sagte sie. 

Sieben Erzieherinnen in Teil- und Vollzeit sind für zurzeit 47 Mädchen und Jungen zuständig. „Ich komme ab und zu zu Besuch“, versprach Maria Schüpstuhl, die damit die Verbindung zu „ihrem“ Kindergarten weiterhin aufrecht erhalten möchte.

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