Kinder und Erzieher im neuen Kindergarten "gut angekommen"

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Mittlerweile seit knapp einem Monat sind Kinder und Erzieher des Kindergartens St. Antonius jetzt schon in den neuen Räumlichkeiten an der Nikolausstraße. Leiterin Magdalene Lenze ist sehr zufrieden mit dem Gebäude.

Beckum - Viel Platz haben die 56 Mädchen und Jungen, darunter elf unter drei Jahren, in ihrem neuen Katholischen Kindergarten St. Antonius-Beckum an der Nikolausstraße.

Mittlerweile wissen alle Kinder diesen auch zu schätzen. Bis dies nach dem Umzug der Fall war, dauerte es jedoch einige Zeit. „Anfangs wollten einige sofort wieder zurück“, erinnert sich Magdalene Lenze, Leiterin dieser Einrichtung, an die Eingewöhnungsphase. Besonders die „Älteren“ hätten ihren alten Kindergarten an der Bundesstraße 229 vermisst. Doch es dauerte nicht lange, bis alle Kinder von den vielen Möglichkeiten am neuen Standort überzeugt waren. „Dann habe ich Christian König vom Kirchenvorstand der St.-Nikolaus-Gemeinde als Träger der Einrichtung gesagt, dass wir alle gut angekommen sind“, sagt Lenze lachend.“ 

Irgendwie lief dann alles doch so wie vereinbart: Der Neubau wurde so rechtzeitig fertig, dass der Kindergartenbetrieb rechtzeitig zum Start des neuen Kindergartenjahres am 1. August aufgenommen werden konnte. Für Möbel und Spielzeug gibt es genug Platz – so viel, dass in den großzügig geschnittenen Räumen noch Freifläche für einiges mehr ist. „Da kommen noch einige Möbel“, weiß Magdalene Lenze, dass ihr Kindergarten sich noch auf weitere Lieferungen freuen darf. 

Der Rasen muss noch ein wenig wachsen, ansonsten ist alles fertig rund um den Kindergarten-Neubau.

In ihrem neuen Tagesdomizil fühlen sich die Kinder mittlerweile wohl. 26 Neue sind aufgenommen worden, die sich mit der fremden Umgebung erst anfreunden mussten. Dazu kommen noch die 30 älteren Kinder. „Wir können maximal 63 Kindergartenkinder aufnehmen“, sagt die Leiterin. Aus Beckum, Volkringhausen und Mellen kommen die meisten Kinder, einige wenige aus Garbeck und Balve, weil sie dort keine Zusage erhalten haben. 

Lenze geht in ihr letztes Dienstjahr 

In ihrem letzten Jahr als Kindergarten-Leiterin hat Magdalene Lenze es doch noch erreicht, aus dem seit 1959 bestehenden Gebäude an der Bundesstraße in ein neues Haus umzuziehen. „Es war ein Kampf bis dahin“, fasste sie die jahrelangen Planungen zusammen. „Doch der Kirchenvorstand hat uns immer unterstützt.“ 

Jetzt stehen bessere Rahmenbedingungen für die acht Erzieher, die Praktikantin und die Hauswirtschafterin zur Verfügung, um die Betreuung der Kinder besser zu strukturieren. „Uns steht sogar eine Bewegungshalle zur Verfügung“, freut sich Lenze, das sich die Kinder bei schlechtem Wetter jetzt auch drinnen austoben dürfen. Wichtig war ihr außerdem, dass auf knallbunte Farben in allen Räumen verzichtet wurde: „Eine reizarme Umgebung ist besser für die Kleinen.“ 

"Hell, freundlich, großzügig und barrierefrei"

Sie kommt regelrecht ins Schwärmen, als sie durch den Kindergarten geht: „Alles ist hell und freundlich, außerdem großzügig aufgeteilt und barrierefrei.“ Für Magdalene Lenze endet ihre Kindergartenzeit am Ende dieses Jahres. „Ich gehe gerne in den Ruhestand“, sagt sie, die nach ihrem Anerkennungsjahr in Neheim von 1977 bis 1980 die Leitung in Beckum übernommen hat. Nach der Erziehung ihrer eigenen Kinder hat sie am 1. Januar 1995 wieder angefangen. 

Eingeweiht wird der Kindergarten mit dem darunter liegenden Integrationszentrum der Stadt am Samstag, 1. September, um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Segnung des Hauses und Übergabe der Urkunde als pastoraler Ort.

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