Einschulungen im Stadtgebiet

Aufregender Start in Balve

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Mit Jubel wurden die neuen Grundschüler an allen Schulen begrüßt – so wie von den älteren Schülern an der Balver Grundschule.

Balve - 77 Erstklässler begannen am Donnerstag ihre Schullaufbahn an den Grundschulen in Balve, Beckum und Garbeck. Dieser Start fand mit prall gefüllten Schultüten. In einigen Fällen gehörten aber auch Tränen beim Weg in die neue Klasse dazu.

Diese konnten jedoch von den Lehrerinnen schnell wieder getrocknet werden. Es war ein aufregender Start für die Mädchen und Jungen. Ab sofort sind sie keine Schnupperstundenkinder mehr, sondern fester Bestandteil ihrer Schule.

Die Eulenklasse in Beckum leitet nun Claudia Richter. Klassenlehrerin der Drache-Konstantin-Klasse in Balve ist Britta Levermann. Der Eule-Ela-Klasse steht Tanja Kühn vor. Und in Garbeck passen die Katze Luna sowie Pädagogin Juliane Specht auf die Mädchen und Jungen auf.

An allen Schulstandorten gehörte der traditionelle Gottesdienst zu Beginn des ersten Schultages mit dazu. Dieser stand in den Kirchen unter dem gemeinsamen Motto: „Schritt für Schritt geht Gott mit“.

In den Schulen wurden den Neuen dann ein begeisterter Empfang bereitet, zu dem Musik und auch artistische Darbietungen gehörten. „Heute ist Euer wichtiger Glückstag, denn Ihr gehört jetzt mit zur Schule“, freute sich etwa die Beckumer Schulleiterin Petra Köhler über 28 neue Schüler. Jeder von ihnen haben viele Fähigkeiten, Fragen, Ideen und Gedanken, die er mit in die Schule einbringen könne. Sie versprach: „Wir werden viel Spaß miteinander haben.“ In Beckum wird in diesem Jahr eine der größten Klassen in der Schule, und die größte Klasse im Stadtgebiet gebildet.

Anders in Balve, wo 34 Mädchen und Jungen auf zwei Klassen verteilt wurden. Schulleiterin Birgit Heckmann sagte: „Das ist der bisher niedrigste Wert.“ Sie erinnere sich an Schuljahre, wo bis zu 26 Kinder in einer Klasse waren. Ihren Neuzugängen wurde in der Murmke-Turnhalle ein buntes Begrüßungsprogramm geboten, zu dem Lieder, Auftritte von Teilnehmern der musikalischen Grundausbildung, Jonglage und Ball-Akrobatik und ein Theaterstück mit dem Drachen Konstantin sowie der Eule Ela gehörten. Heckmann appellierte an die Eltern, sich für die Schule im Förderverein einzusetzen: „In diesem Jahr wird ein neuer Vorstand gewählt.“ Auf diesen Verein könne und wolle die St.-Johannes-Schule nicht verzichten, habe er doch das Zirkusprojekt möglich gemacht: „Wir brauchen den Förderverein – machen Sie mit.“

In Garbeck begann für 15 Mädchen und Jungen in der Aula der Grundschule der Ernst des Lebens. Eingestimmt wurden sie auf den Schulalltag mit Aufführungen vom Instrumentalkreis und dem Theaterstück: „Nils kommt zur Schule“. Schulleiterin Dorothe Gastreich-Kneer stellte fest, dass es noch nie eine Einschulungsklasse mit weniger Schülern gegeben habe. „2016 hatten wir mit 30 Kindern die größte Klasse“, verglich sie. Aber die wenigen Schüler in der Anfangsklasse hätten auch etwas Gutes: „Es ist ein sehr angenehmes Arbeiten für die Mädchen und Jungen.“

Mit ihrer Klassenlehrerin beteiligt sich die Klasse an der Projektwoche im September: „Wasser – Jeder Tropfen ist kostbar“. Die „Arche“ aus Lendringsen bringt das Thema in der Schule näher, die Schüler sehen sich eine Kläranlage und ein Wasserkraftwerk aus der Nähe an.

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