kfd-Diözesanwallfahrt führt zur Balver Höhle

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Die geistliche Begleiterin Christa Mertens (links) und kfd-Diözesanpräses Roland Schmitz laden mit vielen kfd-Mitgliedern zur Diözesanwallfahrt nach Balve ein. Sie steht unter dem Motto „Da berühren sich Himmel und Erde“. ▪

BALVE ▪ Mit der Balver Höhle hat sich das Organisationsteam der kfd-Diözesanwallfahrt keinen klassischen Wallfahrtsort ausgesucht. Und das bewusst. „Wir wollen einen ganz normalen Ort des ganz normalen Lebens“, sagt kfd-Diözesanpräses Roland Schmitz. Nichtsdestotrotz sei die Höhle ein Ort, bei dem man problemlos eine theologische Anbindung herstellen könne. „Es gibt viele biblische Texte, in denen es um eine Höhle geht“, ergänzt Christa Mertens, geistliche Begleiterin im Diözesanverband der kfd. Von Annabell Niemand

Bevor es jedoch am Samstag, 17. September, in die Balver Höhle geht, besuchen die Gemeinschaften ab 13.30 Uhr einen von 30 Orten in der Region – die meisten liegen in Balve und Menden. Unter anderem geht es in Schulen, Krankenhäuser, in ein Bestattungshaus, ins Kino, in ein Modehaus, in eine Bäckerei und zu einem Windrad – „zu Orten des Lebens“, so Schmitz. „Die Idee dahinter ist: Wo spüren wir Gott? Wir suchen Orte auf, an denen Frauen merken, dass Gott ihnen nah ist.“ Denn das Motto der Wallfahrt lautet „Da berühren sich Himmel und Erde“.

An jeder Station soll eine Frau andere kfd-Mitglieder begrüßen und ihnen von der Bedeutung der Lebenswirklichkeit des Ortes berichten. Gemeinsam werden Texte gelesen, Lieder gesungen, es wird gewandert und gebetet – etwa eine Stunde lang. Auf ihre Aufgabe sind die Gastgeberinnen bereits bei einem Motivationstraining vorbereitet worden.

Anschließend geht es – per Bus oder Fußmarsch – zum Abschlussgottesdienst in die Höhle. Mit 1 500 Frauen planen die Organisatoren. Gestern lagen dem Diözesanpräses bereits 733 Anmeldungen aus dem ganzen Bistum vor.

Wolfram Schmitz, Schatzmeister der Schützenbruderschaft St. Sebastian Balve, hat eigens für die Diözesanwallfahrt einen Bestuhlungsplan ausgearbeitet. In beiden Höhlenarmen, aber auch auf der Tanzfläche werden Bierzeltgarnituren aufgestellt.

Vor dem Gottesdienst, der gegen 16.30 Uhr beginnen wird, gibt es ein Vorprogramm. Dazu konnte der Geistliche gestern noch nicht viel verraten. „Es wird mit Klang zu tun haben und die Höhle wird aus biblischer Sicht dargestellt.“ Aber auch die Eindrücke von den verschiedenen Stationen sollen abgebildet werden. Roland Schmitz ist überzeugt: „Bei so vielen Frauen wird viel an Stimmung und Freude zusammen kommen. Hier in Balve wird auch der Ort dazu beitragen.“ Außerdem freut er sich: „Es ist schön, wie sich Frauen in die Kirche einbringen.“ Immerhin sind insgesamt rund 80 Frauen an der Vorbereitung der kfd-Wallfahrt beteiligt.

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