Keine Versteigerung der Eisborner Pferde

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Diese und drei weitere Pferde sollten eigentlich versteigert werden.

Eisborn - Das Schicksal von fünf Pferden, die zwei Jahre lang unter unwürdigen Verhältnissen in Eisborn gehalten wurden, hat das ganze Dorf bewegt und erschüttert. Die Versteigerung wurde vor einem Monat kurzfristig abgesagt. Jetzt ist klar: Es gibt keinen neuen Termin.

Vor etwa einem Monat sollten die Tiere versteigert werden – die Auktion wurde zwei Stunden vor dem angesetzten Termin abgesagt, weil die Eigentümerin die als Sicherheit geforderten 5000 Euro beim Amtsgericht Menden hinterlegte (wir berichteten). 

Auf Nachfrage kam nun heraus, dass ein weiterer Versteigerungstermin nicht mehr angesetzt werde, die Sache sei erledigt. Wie Pressesprecher Hendrik Klein mitteilte, wurde dem Kreisveterinär Dr. Dieter Sinn von der Eigentümerin ein Vertrag mit einem anerkannten und zugelassenen Reitstall in Holzen vorgelegt. Der Amtstierarzt bestätigte die sichere und ordnungsgemäße Unterbringung dort. Tierschutzrechtlich, so Klein, sei damit alles geklärt. 

Bereits etwa eine Woche nach dem geplatzten Versteigerungstermin legte die Eigentümerin diesen Vertrag vor. Als dann der Veterinär keine Einwände aus tierschutzrechtlicher Sicht hatte, wurden die Pferde sofort nach Holzen transportiert. Das Wohl der Tiere sei damit gesichert – auf den Kosten will der Märkische Kreis aber nicht sitzen bleiben. 

Etwa 5000 Euro seien im gesamten Verlauf angefallen – eine Summe, die bisher noch nicht erstattet wurde. Und genau diese Summe ist bei Gericht als Sicherheit hinterlegt worden. Jetzt stünde noch eine juristische Klärung in dieser Angelegenheit an, so der Pressesprecher.

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