Kein i-Dötzchen in ganz Balve ist alleine

Ihre brandneuen Tornister immer ganz eng bei sich, verfolgten die i-Dötzchen in Beckum das Programm ihrer Einschulung.

BALVE - Für 91 Mädchen und Jungen war der Donnerstag ein ganz besonderer Tag: Sie gingen zum ersten Mal in die Schule. In den Grundschulen Beckum, Balve und Garbeck wurden die Neuen von ihren älteren Mitschülern mit Sketchen und Musik willkommen geheißen, so dass die Aufregung ganz schnell verflog. Dazu passte das Lied: „Hurra, ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein.“

Beachten Sie auch:

Schulanfänger: Hier gibt's die Fotos!

So begrüßten in Beckum die Zweitklässler die 20 Neuen. Nach dem ökumenischen Gottesdienst gingen die aufgeregten Kinder durch ein Meer von bunten Bändern, die von den älteren Grundschülern geschwenkt wurden. Die Bläserklasse und Teilnehmer der musikalischen Früherziehung lockerten den Empfang auf. Ihre Lehrerin ist Claudia Richter. Das Klassenmaskottchen ist der Rabe Socke.

In Balve sitzt Lerndrache Konstantin mit im Klassenzimmer der 1a. Lehrerin Britta Levermann hatte nach der Begrüßung durch Schulleiterin Birgit Heckmann, mit Liedern der Maxi-Kinder vom St.-Blasius-Kindergarten und dem Theaterstück der Zweitklässler die 26 Kinder mit der Schule vertraut gemacht.

28 sind es in der 1b (Tanja Kühn), die von Eule Ela durch das Schuljahr begleitet werden. Während die Mädchen und Jungen drinnen ihre erste Schulstunde erlebten, kamen Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten miteinander ins Gespräch. Dabei erwies sich, wie auch in den anderen Grundschulen, die Schultüte als idealer Einstieg – die Erstversorgung für die neuen Schulkinder musste jeweils draußen bleiben.

In die Klassen durften nur die neuen Tornister. Manchen Kindern ging es wie dem Eichhörnchen in der gespielten Geschichte. Es sollte eingeschult werden, aber litt deshalb unter einem schrecklichen Bauchkribbeln. Da kamen alle seine Freunde zusammen, machten ihm Mut, und schließlich freute es sich auf die Schule.

„Keiner ist alleine – wir sind alle füreinander da“, lautete die in allen Schulen vermittelte Botschaft. So stehen die Lehrer den Mädchen und Jungen immer zur Seite, wenn sie Fragen und Probleme haben. In Garbeck haben sich die Viertklässler bereit erklärt, das gesamte Schuljahr in den Pausen eine Patenschaft für die 17 Kinder der ersten Klasse zu übernehmen. Sie stehen bereit, wenn ein Raum oder ein Lehrer nicht gefunden werden kann.

Ganz schnell eingeprägt haben die i-Dötzchen sich indes ihre Klassenlehrerin Christiane Danz, die sie mit Klassenelefant Elo zu ihrem Platz brachte.

Ihren ersten Schultag nach zweieinhalb Jahren hatte wieder Schulleiterin Sonja Gronemeyer. Vorzeitig hat sie ihre Elternzeit beendet, und ist zurück an ihrer Schule. Vorerst bekleidet sie aber nur eine halbe Stelle. Einen großen Dank gab es für Dorothe Gastreich-Kneer, die während ihrer Abwesenheit die Schulleitung übernommen hatte. Neben ihrer Arbeit als Klassenlehrerin des zweiten Jahrgangs investierte die Pädagogin zusätzliche Zeit in Sachen Schulrecht und andere für die Schulleitung relevante Themen, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. „Sie haben ganz ausgezeichnete Arbeit geleistet“, lobte Gronemeyer. Das Programm mit Sketchen und Musik wurde von der vierten Klasse gestaltet. Nach einem guten Start in die Schule erschließt sich den Erstklässlern nun nach und nach die Welt der Zahlen und Buchstaben. „Ich freue mich drauf“, sagten sie einhellig dazu.

Von Julius Kolossa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare