Neue Ideen für die Kegelstadtmeisterschaft

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Die Mitglieder des Kegelclubs Komafackel treffen sich alle vier Wochen im Haus Habbel. Bei den monatlichen Kegelabenden steht immer der Spaß im Vordergrund.

Langenholthausen - Das Kegeln haben sie von ihren Eltern gelernt. Jetzt freuen sich die Mitglieder des KC Komafackel, im kommenden Jahr die Balver Stadtmeisterschaft ausrichten zu dürfen.

„Das ist für uns wie die fünfte Jahreszeit“, erklären die jungen Sportler. Über einen Zeitraum von gut zwei Monaten treffen sich dann Gleichgesinnte, um die Meister auszukeglen. „Eine tolle Sache“, meinen die Mitglieder des Clubs, die sich einmal im Monat im Haus Habbel treffen.

 Nicht so toll fanden die „Komafackeln“ zuletzt den Ablauf der traditionellen Keglerparty, bei der die Siegerehrung mit jeweils zwei Stunden viel zu lang sei und zu der immer weniger Teilnehmer kämen. Kevin Grote, Kegelvater des Clubs, hat dazu eine Meinung, die von seinen Clubkollegen geteilt wird: „Wir wollen den Fokus mehr auf eine gute Party legen.“ 

Die „Komafackeln“ wollen der 54. Auflage der Kegelstadtmeisterschaft wieder mehr Schwung verleihen. „Die gute Stimmung war nämlich nach den Ehrungen immer weg“, meinen die jungen Kegler. Zwischen 24 und 28 Jahren sind sie alt. Seit der Vereinsgründung 2009 hat der Club an jeder Meisterschaft in Balve teilgenommen. Die bislang beste Platzierung gelang 2018 mit Rang vier. 

Ihre Eltern sind bei den „Holzlnackern“ und den „El Gossos“, einem Damenclub, aktiv. Da war es nur eine Frage der Zeit, wann der Nachwuchs in diese Fußstapfen tritt. Alle vier Wochen kommen die 17 Mitglieder aus Langenholthausen, aber auch aus Innsbruck, Ulm und Köln zum Kegeln im Haus Habbel zusammen.

Zum zehnjährigen Bestehen im kommenden Jahr darf der Verein die Balver Titelkämpfe ausrichten. „Obwohl das mit Arbeit verbunden sein wird, stellen wir uns gerne dieser Aufgabe“, sagt Grote. Mitbewerber um die Ausrichtung gab es übrigens keine. Sehr zum Bedauern der „Komafackeln“. „Als wir 2010 zum ersten Mal an der Sitzung nach dem Keglerball teilgenommen haben, bei der jeweils der neue Ausrichter benannt wird, kamen 25 Leute zusammen. In diesem Jahr waren es noch zwei – und die waren beide von uns“, erinnert sich Grote. 

Um 2019 tatsächlich einen „Keglerball für alle“ zu veranstalten und den Ehrungsmarathon zu verkürzen, gibt es Pokale nur noch für die jeweils ersten Drei der Club- und Einzelwertung. „Auch das Jammerholz für den schwächsten Kegler gibt es nach wie vor“, so Grote. Mit dieser Tradition solle nicht gebrochen werden, denn, so fügt er mit einem Schmunzeln hinzu: „Das ist doch ein ganz begehrter Wanderpokal.“ Für die anderen Kegler gibt es Urkunden an einem eigenen Stand, sodass die Zeremonie auf das Wesentliche beschränkt werden soll. „Stattdessen freuen wir uns, wenn die Party steigt“, sagt Grote.

Ob und wie dieser neue Weg angenommen wird – die jungen Kegler aus Langenholthausen sind gespannt. Die ersten Anmeldungen sind bereits eingegangen, darunter von einem Kegelclub aus Affeln. Denn auch in diese Richtung haben sich die Ausrichter geöffnet, lassen nicht mehr nur Teams aus dem Balver Stadtgebiet zu. Nicht mehr durchgeführt werden dagegen aus „organisatorischen Gründen“ das Kinder- und Tandemkegeln.

Anmeldungen für die Stadtmeisterdschaft sind bis zum 23. Dezember per E-Mail an kc-komafackel@gmx.de möglich. Die Durchgänge werden ab dem 11. Januar 2019 bis zum 17. März gespielt. Der Keglerball findet am 30. März 2019 in der Schützenhalle in Langenholthausen statt.

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