Mützenfieber in Garbeck

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Rote Mützen bestimmten das Bild in Garbeck.

Garbeck – Alle Jahre wieder ist der 3. Advent, und damit die Zeit für den Weihnachtsmarkt in Garbeck. Auch in diesem Jahr verbuchte der ausrichtende TV Sauerlandia diese Veranstaltung als vollen Erfolg

Der Vorsitzende Reiner Priggel freute sich: „Ein toller Weihnachtsmarkt mit vielen Besuchern.“ Zur einheitlichen Kopfbedeckung der Garbecker stellte er fest: „Das neue Mützenmodell wird sehr gut angenommen – unser Ehrennikolausmützenverkäufer Christoph Haarmann ist wieder in Amt und Würden.“ Die alljährliche Auflage von 400 Stück wurde auch diesmal wieder restlos ausverkauft. 

Gut war die Stimmung unter den Besucher, die sich an Bier und Glühwein gütlich taten. „Ein toller Zusammenhalt hier im Dorf“, lobte der 23-jährige Lennard Stüeken. „Und alle haben eine Mütze auf.“ Er selbst machte da keine Ausnahme, obwohl er beim Getränk lieber beim Bier blieb: „Für Glühwein ist es eigentlich zu warm.“ Und doch hatte der Ausschank genug zu tun, die Wünsche nach „Rot“, „Weiß“ oder „Kinderpunsch“ zu erfüllen. Und auch die Klassiker wie Waffeln, Bratwurst und Pommes sowie Crepes waren wieder sehr beliebt. 

Weihnachtsmarkt in Garbeck

Tradition hat der Auftritt des Jugendorchesters des Musikvereins, und seit einigen Jahren als Ablösung die Egerländerbesetzung. 

Als Reiner Priggel eine Neuerungen für den Preiskostümball am Samstag, 22. Februar, ankündigte, wurde es ganz still: „Seit zig Jahren findet dieser erstmals ohne die Amigos statt.“ Die genaue Spielzeit sei nicht mehr zu ermitteln, doch traten die Amigos seit Ende des 2. Weltkriegs ununterbrochen auf. Aus Kostengründen – in den vergangenen Jahren wurden immer weniger Besucher verzeichnet – sei auf die erneute Verpflichtung verzichtete worden. 

Zum Dank erhielten die Amigos ein 30-Liter-Fass Bier. „Danke für die schöne Zeit“, unterstricht Reiner Priggel. Ab 2020 Jahr soll die Musik von SAL kommen. Damit einher geht ein neues Konzept, das vorsieht, die Präsentation der Kostüme auf der Tanzfläche vornehmen zu lassen. Auch freien Eintritt für die Ü50-Generation soll es nicht mehr geben.

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