TV Sauerlandia will weitermachen

Karneval in Garbeck: Neues Konzept kommt an

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Zufrieden mit der Karnevalsnacht: Reiner Priggel und Tobias Pröpper.

Garbeck – Die Erleichterung darüber, dass die Garbecker Karnevalsnacht zum ersten Mal als „Garbeck mal anders... Alle Jecke danze“, vom Publikum angenommen wurde, war Reiner Priggel deutlich anzumerken.

„So soll es sein“, sagte der Vorsitzende des ausrichtenden TV Sauerlandia. Er war mehr als zufrieden. 

Priggen bedankte sich auf der Bühne bei allen, die am Samstagabend in die Garbecker Schützenhalle gekommen waren. „Sagt es weiter, wenn es Euch gefallen hat“, appellierte Priggel. Und das werden die Besucher, die sich als Einhörner, Mäuse, Giraffen, Vampire oder Polizisten verkleidet hatten. Darunter auch Sarah, die ihren Musikwunsch beim DJ loswerden konnte. „Dafür bin ich da“, sagte Tobias Pröpper, der mit Charts und Karnevalsklassikern für Stimmung sorgte. Thore aus Volkringhausen hatte seinen Freund Kilian mit zur Party nach Garbeck gebracht – beide kamen an einem Tisch schnell mit Garbecker Mädchen ins Gespräch. „Tolle Musik und tolle Stimmung“, kann er sich gut vorstellen, auch 2021 wieder dabei zu sein. 

Etwa 350 Jecken Besucher waren es insgesamt. „Jetzt blicke ich optimistisch in die Zukunft“, sagte Priggel, der aus den Reihen des Publikums viele positive Rückmeldungen bekam und deshalb strahlend ergänzte: „Zufriedene Besucher sind eine gute Werbung.“ 

Erstmals keine Livemusik mehr

Dafür hatte sein Verein aber auch die gesamte Veranstaltung neu konzipiert, nachdem immer weniger Besucher kamen. So gab es 2020 erstmals seit mehr als 50 Jahren keine Livemusik mehr mit den „Amigos“, dafür wurde das Unternehmen SAL-Showtechnik mit DJ Tobias Pröpper verpflichtet. Auch das Motto ist neu: Statt Preiskostümball heißt es nun: „Garbeck mal anders... Alle Jecke danze.“ 

Garbeck mal anders: Alle Jecke danze

Zwar blieb die Besucherzahl bei der Premiere im neuen Format letztlich sogar unter den 400 Gästen aus dem Vorjahr, für Priggel soll dies aber nur der Anfang sein: „Darauf können wir aufbauen.“ 

Affelner Frauen auf dem ersten Platz

Bei der Prämierung der besten Kostüme machten wieder die Affelner Frauen – verkleidet als „Witzpuschen“ – das Rennen, die immer für einen Platz unter den besten drei Gruppen gut sind. Für die Jury, die erstmals nur aus Frauen um Schützenkönigin Kirsten Bender bestand, gab es 13 preisverdächtige Kostüme zu bewerten. Darunter Omis, Hausmeister Krause mit Dackel Bodo und Sohn Tommy, aber auch Wikinger, die Garbecker Ausgabe der Marke „Rotkäppchen“ – und wieder einmal Gerald Hesse. Das Mitglied des Ensembles des Festspielvereins Balver Höhle machte als Drache Werbung für das Musical „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, das ab Mai in der Höhle aufgeführt wird. Belohnt wurde Hesse mit Platz drei. 

Nicht alle Kostüme bekamen einen Preis, denn – auch das war neu – nur die besten fünf wurden prämiert. Und so soll es bleiben, wie Priggel verriet: „Dafür bekommen die besten fünf Kostüme hochwertige Geldpreise.“

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