Bürgerinitiative lädt ein

Kampf gegen Steinbrucherweiterung: Spaziergang soll Dimensionen aufzeigen

Dr. Zacharias Grote, Leiter des Lhoist-Werks Hönnetal, stellt die Planungen zur Steinbrucherweiterung vor.
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Dr. Zacharias Grote, Leiter des Lhoist-Werks Hönnetal, stellt die Planungen zur Steinbrucherweiterung vor.

Die Eisborner Bürgerinitiative gegen die Steinbrucherweiterung (BGS) lädt für kommenden Sonntag, 30. August, zu einem besonderen Sonntagsspaziergang ein.

Eisborn – Start ist um 10 Uhr an der Schützenhalle in Eisborn. Mit den Teilnehmern wird durch das Gelände im Bereich Beil gewandert, das von der geplanten Erweiterung des Kalksteinbruchs der Firma Lhoist und der damit verbundenen Aufschüttung einer Abraumhalde betroffen wäre. Die Wanderung dauert etwa zwei bis drei Stunden.

„Dabei werden wir über die Pläne von Lhoist und die Einzigartigkeit und Besonderheit des Beils informieren“, teilt die Bürgerinitiative mit. UWG-Bürgermeisterkandidat Lorenz Schnadt, der sich laut Bürgerinitiative „bisher als einziger Politiker öffentlich gegen die Steinbrucherweiterung ausgesprochen hat“, werde an der Veranstaltung teilnehmen.

Steinbrucherweiterung soll 2023 starten

Schutzmasken sind zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Die Veranstaltung ist laut Ankündigung mit dem Balver Ordnungsamt abgesprochen. Zur Erfassung der Kontaktdaten sollten sich die Teilnehmer in eine Liste eintragen.

Bekanntlich möchte der Konzern Lhoist das Steinbruchgelände ab 2023 um insgesamt 79 Hektar erweitern. Teil der Planung ist auch eine Halde, auf der der Abraum gelagert würde und die eine Höhe von mehr als 330 Metern erreichen soll.

Zusammenarbeit mit weiteren Initiativen

Die Bürgerinitiative möchte das Erweiterungsvorhaben verhindern, die Fronten zwischen beiden Parteien sind verhärtet. Zuletzt hatten sich Vertreter der BGS Eisborn mit Verantwortlichen von Bürgerinitiativen aus Salzhemmendorf im Landkreis Hameln-Pyrmont und Lennestadt-Sporke getroffen. Auch dort plant Lhoist jeweils die Erweiterung eines bestehenden Steinbruchgeländes gegen den Widerstand der Bevölkerung.

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