Stadt nimmt mehr Gewerbesteuer ein

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Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus (l.) konnte eine positive Entwicklung vermelden.

Balve - „Jetzt ist der Blick natürlich in die Zukunft gerichtet, es gibt weitere Herausforderungen und wir haben richtig Lust, diese zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger anzupacken“, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Schulte gestern im Rahmen seiner Haushaltsrede während der letzten Ratssitzung in diesem Jahr.

Traditionell nutzen die Fraktionsvorsitzenden diese Sitzung, um Bilanz zu ziehen und nach vorne zu blicken. Dabei wurde deutlich, dass die vergangenen zwölf Monate aus Sicht der Mehrheitsfraktion politisch rund gelaufen sind. Dass sahen Lorenz Schnadt (UWG) und Cay Schmidt (SPD) in vielen Punkten erwartungsgemäß anders. 

In ihren Haushaltsreden griffen sowohl Schnadt als auch Schmidt den geplanten Ausbau der Dreikönigsgasse und die damit verbundenen Kosten für die Anwohner auf. Der SPD-Vorsitzende forderte zudem ein Anerkennungssystem für die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Balve, um auf Dauer den Verbleib der ausbildeten Kräfte in der Wehr zu sichern. Lorenz Schnadt lagen besonders die Kindertagesstätten am Herzen, für deren Unterstützung er Geld aus dem städtischen Haushalt forderte. 

Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus legte den Kommunalpolitiker im Rahmen der Sitzung eine Veränderungsliste zum Haushaltsplanentwurf 2019 vor. Demnach rechnet er jetzt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 264 747 Euro – das wären 112 000 Euro mehr als ursprünglich angenommen.

Verbesserungen ergeben sich nach der Rechnung von Karthaus vor allem im Bereich des Gemeindeanteils an der Umsatzsteuer. Statt der zunächst eingeplanten Summe in Höhe von 779 000 Euro rechnet der Kämmerer jetzt mit Einnahmen in Höhe von 890 000 Euro. 

Auch der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer ist in der Veränderungsliste mit einem höheren Ansatz vermerkt: 6 304 000 Euro statt bisher 6 284 000 Euro. Auf der Ausgabenseite haben sich Veränderungen bei der allgemeinen und der differenzierten Kreisumlage ergeben.  Und: Der Kulturfonds der Stadt Balve für Kinder ist von 2500 auf 5000 Euro aufgestockt worden. 

In der Summe muss Balve 24 000 Euro mehr aufwenden, als im ersten Haushaltsplanentwurf stand. Dem stehen allerdings Mehreinnahmen von 136 000 Euro gegenüber. Das macht unterm Strich ein Plus von 112 000 Euro gegenüber dem Entwurf.

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