Auch der Name soll sich ändern

„Junge Kirche“: Das ist das neue Konzept

Die Veranstaltungen der „Jungen Kirche“ sollen künftig nicht mehr geballt in der Fastenzeit stattfinden.
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Die Veranstaltungen der „Jungen Kirche“ sollen künftig nicht mehr geballt in der Fastenzeit stattfinden.

Monatlich eine Veranstaltung statt geballt alle zwei Jahre über mehrere Wochen während der Fastenzeit. So könnte bald das neue Konzept der „Jungen Kirche“ im Pastoralverbund Balve-Hönnetal aussehen.

Bislang findet diese jedes zweite Jahr mit vielen Veranstaltungen in der Fastenzeit in der St.-Johannes-Kirche in Langenholthausen statt. Zuletzt in diesem Frühjahr unter Corona-Einschränkungen. „Meine Hochachtung vor allen, die mitgeholfen haben, die Langenholthausener Kirche bei den vergangenen Auflagen umzugestalten und die am Programm beteiligt waren“, sagte Gemeindeassistentin Theresa Wagner bei einem Planungstreffen in dieser Woche. Dieses war einberufen worden, um das Format „Junge Kirche“ neu aufzustellen.

„Wir sollten anstelle der sieben Wochen an Arbeit und Zeitaufwand in der Fastenzeit ein kontinuierliches Angebot im ganzen Jahr anbieten“, stellte Theresa Wagner die im Junge-Kirche-Team entstandene Idee vor. In diesem Team sind die Aufgaben neu verteilt worden: Pastor Christian Naton ist jetzt für die Vorbereitung für die Kommunionkinder zuständig, Gemeindereferentin Manuela Cyganek für die Firmbewerber, Theresa Wagner für die Junge Kirche.

Junge-Kirche-Tag an einem Sonntag im Monat

„Ein Sonntag im Monat könnte ein Junge-Kirche-Tag sein“, stellte Wagner den elf Teilnehmern des Treffens ihre Idee weiter vor. Erfreut zeigte sich Wagner über die Zahl der Mitstreiter: „Eine sehr große Beteiligung.“ Aus Balve, Garbeck, Affeln, Altenaffeln, Küntrop und Langenholthausen setzt sich das Team nun zusammen. Mit 15 Jahren sind Viktoria aus Garbeck und ihre Freundin Lea die jüngsten Teilnehmer. „Seit 2019 sind wir als Helfer mit dabei, jetzt wollen wir uns mehr einbringen“, erzählten sie.

Gemeindeassistentin Theresa Wagner ist die Ansprechpartnerin für die „Junge Kirche“.

Mit der Umstellung auf monatliche Angebote soll die Veranstaltungsreihe einen anderen Namen und damit auch ein neues Logo bekommen. „Immer wieder hat man bei den vergangenen Auflagen nämlich gehört, dass manche diese Veranstaltungen nicht besuchen würden, weil sie zu alt für die Junge Kirche seien“, berichtete Christa Fittkau beim Treffen. Als eine Mitarbeiterin der ersten Stunde will sie ihre Erfahrung auch weiterhin einbringen.

Erstes Event soll im Januar 2022 stattfinden

Der neue Name soll im Rahmen eines Ideenwettbewerbs gefunden werden. „Wir wollen alle ansprechen, auch die Junggebliebenen“, so Wagner. Und dies möglichst schon ab Januar 2022 mit einem besonderen Event zum Auftakt. Doch bis dahin liegt noch einiges an Arbeit vor dem neu formierten Team, das sich am Donnerstag, 11. November, um 19.30 Uhr in der Sokola.de in Langenholthausen erneut trifft. „Weitere Interessierte sind willkommen“, möchte Wagner den Kreis der Mitstreiter noch vergrößern.

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