St. Johannes-Grundschüler machen Radio

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Nachrichten vorlesen, Musikwünsche äußern und in einer Konferenz diskutieren durften die Kinder in dieser Woche.

Balve - Als Nachrichtensprecher durften sich in dieser Woche die Mädchen und Jungen der Klasse 4b der St. Johannes-Grundschule in Balve versuchen.

In der täglichen Redaktionskonferenz hatten sie zuvor die Themen ausgewählt, die dann nachmittags im Kinder Radio Kanal auf WDR 5 gesendet wurden. Vorbereitet wurden sie von einem Radioteam, das extra aus Köln angereist kam. Mithilfe der Experten durften die Kinder sogar eine Reportage über die Luisenhütte gestalten.

Möglich machte dies Klassenlehrerin Gudrun Fabry, die sich mit ihrer Klasse für dieses Radioprojekt beworben hat. „Die Antwort kam schon drei Tage nach meiner Mail“, verwies sie auf eine schnelle Entscheidung des Senders. Ihren Unterricht stimmte Fabry direkt auf das Thema ab, um die Zeit mit den Radiomachern bestmöglich zu nutzen.

Und die hatten nicht nur ein blaues Mikrofon und knallgelbe Kopfhörer mitgebracht, sondern auch viele Ideen, um mit den Kindern eine tägliche Nachrichtensendung zu gestalten.

Gemeinsam wurde die Schule im Radio vorgestellt und die Kinder durften ihre Musikwünsche äußern. Eine Redakteurin erklärte den Schülern, wie falsche Nachrichten in Umlauf geraten und wie auch der Nachwuchs diese erkennen kann um nicht darauf hereinzufallen.

In Konferenzen wurde über die Auswahl der Themen diskutiert, die später in den Tagessendungen ausführlich bearbeitet werden sollten. Für die Schüler war das neu und spannend, aber auch anstrengend. Die Schüler lernten, dass Medien ihr Publikum nie nur informieren sollten. Vielmehr muss die Information auch spannend verpackt werden, sodass niemand abschaltet.

Teilnahme an Quizshow

Zum Abschluss der Woche durften am Freitag schließlich drei Balver Grundschüler – Lilly Siewers, Martin Reichold und Iason Thiele – mit ihren Eltern ins Kölner Funkhaus fahren, und an einer Quizshow teilnehmen. Im Balver Klassenzimmer verfolgten die 17 Mitschüler und ihre Lehrerin Gudrun Fabry über das Radio und eine Webcam, wie sich das Trio behauptete.

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