Jetzt hat auch Balve seine erste E-Tankstelle

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Nahmen die erste E-Ladesäule in Balve in Betrieb: (von links) Hans-Jürgen Karthaus, Mike Kernig und Johannes Kobeloer.

Balve – Jetzt hat auch die Hönnestadt ihre E-Tankstelle: Die erste Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Balve wurde in dieser Woche durch die drei dafür verantwortlichen Kooperationspartner innogy, Sparkasse und Stadt auf dem Parkplatz am Bahnhof in Betrieb genommen.

„Wir übernehmen Verantwortung für den Wandel in unserer Region“, sagte dazu Mike Kernig, Vorstandsmitglied der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis. „E-Mobilität ist ein entscheidender Baustein der Energiewende.“ 

Die neue Säule verfügt über zwei Ladepunkte mit jeweils 22 Kilowatt (kW) Ladeleistung. Diese 22 kW ermöglichen es, Batterien in etwa 40 Minuten bis zu 80 Prozent aufzuladen. Mit 39 Cent für die Kilowattstunde wird der Kunde für den Ladevorgang zur Kasse gebeten, und dies mit der Kreditkarte, Paypal oder mit seinem Autostromvertrag. 

Insgesamt 16.000 Euro investiert

Innogy-Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer dankte für die gute Zusammenarbeit mit Stadt und Sparkasse, um diese Ladesäule zu ermöglichen, und wies auf den für die nächsten acht Jahre von seinem Energieunternehmen zugesicherten Wartungsservice hin. Insgesamt 16 000 Euro sind in das Projekt der ersten Ladesäule für Balve investiert worden. Demnächst sollen final noch die Bodenmarkierungen für die beiden Parkplätze angebracht werden. 

Mit dem Parkplatz am Gesundheitscampus steht übrigens auch schon der nächste Standort in der Hönnestadt für den Bau einer Ladesäule fest. Die Arbeiten dort sollen „so bald wie möglich beginnen“, sagte Stadtkämmerer Hans-Jürgen Karthaus. In diesem Fall bedeute dies, auf freie Kapazitäten des ausführenden Tiefbauunternehmens zu warten. Aufladen kann an den neuen Stationen dann auch die Stadt Balve, denn, so Karthaus: „In den Haushaltsplan für 2020 haben wir 30 000 Euro für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs eingestellt.“

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