775 Jahre Eisborn wird gefeiert

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Martin Danne freut sich auf die Feier. ▪

EISBORN ▪ Eisborn wird sein 775-jähriges Dorfjubiläum in zwei Jahren feiern – diese Einigung fiel am Donnerstag auf der Bürgerversammlung. Über die Hälfte der 39 Teilnehmer stimmte dafür, 2013 zu feiern, während sich weniger für das 777-Jährige Jubiläum begeistern konnten.

Diese Entscheidung nahm Martin Danne, Vorsitzende des Heimatvereins Eisborn/Asbeck, als Grundlage für das weitere Vorgehen mit. Und dafür sollte ein großes Zeitfenster einkalkuliert werden, wie Beckums Ortsvorsteher Johannes Schulte berichtete. „Zweieinhalb Jahre dauerten die Vorbereitungen“, fasste er zusammen. Wichtig sei, den Termin rechtzeitig im Terminkalender der Stadt anzumelden, um die Konkurrenz mit anderen Veranstaltungen so gering wie möglich zu halten.

Viel konnten die Eisborner davon mitnehmen, was der Gast aus Beckum berichtete. So trafen sich dort vorab Vertreter aller Vereine in einem Gremium, aus dem dann die Arbeitskreise hervorgingen. Diese Vorgehensweise wird so ähnlich auch in Eisborn übernommen. Mindestens zwei Mitglieder aller Vereine, aber auch interessierte Einzelpersonen treffen sich am Donnerstag, 9. Juni, um 20 Uhr in der Schützenhalle, um die Besetzung der Arbeitsgruppen zu besprechen. Auch die Gründung einer für das Jubiläum erforderliche Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR), wie es Steuerberaterin Silke Hoppe riet, wird erforderlich sein. „Wir brauchen Urkunden und Fotos von Eisborn“, forderte Rudolf Tillmann die Anwesenden auf. Denn natürlich soll eine Jubiläumsschrift erscheinen.

Unterstützung für ihr Jubiläum erhalten die Eisborner von Kreisheimatpfleger Rolf Klostermann. „Wir haben schon viele Veranstaltungen mitgestaltet“, wies er im Gespräch mit dem SV auf vielfältige Erfahrungen hin. In Eisborn wird sich nun auf den Weg gemacht, das Ziel zu formulieren, welches in zwei Jahren umgesetzt werden soll: Umzug, Markt oder Handwerk. Nicht geklärt wurde die Dauer der Feierlichkeiten (zwei oder drei Tage) und der Zeitraum (Mai oder August).

Diese Vorgabe ging nicht aus dem Konzept hervor, das von vier Mitgliedern der studentischen Beratungsgesellschaft „b.one“ von der Bits-Iserlohn vorgestellt wurde. Laura Hummer, Marta Kedziora, Magnus Kleinschnittger und Stefan Klang stellten eine umfangreiche Ausarbeitung vor, deren Schwerpunkt auf Marketing und Öffentlichkeitsarbeit lag. Vielleicht finden deren Anregungen wie das Kreieren einer Jubiläums-Eissorte oder eines neuen Logos weitere Beachtung.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz“, freute sich Martin Danne, was die Teilnehmerzahl und die Diskussion betraf. Nun wird die weitere Arbeit auf eine breitere Basis mit allen im Dorf Beteiligten gestellt. Der nächste Schritt hin zum Jubiläum wird im Juni gemacht.

Julius Kolossa

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