Darum bekommen die Jäger kaum Wildschweine vor die Flinte

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Der Vorstand der Jagdgenossenschaft Frühlinghausen: Eberhard Schulte-Schmale, Stefan Brinkschule, Heinz-Josef Vielhaber und Bernhard Waltermann (von links).

Frühlinghausen - Von großen Wildschäden durch Wildschweine wurde bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Frühlinghausen berichtet. „Man kommt einfach nicht an sie heran“, klagten das Jagdpächter-Paar Silke und Stefan Schlücking und Jagdaufseher Bernhard Windhöfel.

„Die Tiere lernen sehr schnell und sind sehr viel vorsichtiger geworden.“ Drei Sauen konnten geschossen werden – eine der niedrigsten Zahlen seit vielen Jahren. „Um dem Wildschaden vorzubeugen, muss verstärkt gejagt werden“, betonte Windhöfel. „Sonst gibt es keine Alternativen.“

Allerdings seien die Zeiten für die Jäger nicht gut in Frühlinghausen, denn „im Wald ist inzwischen Tag und Nacht etwas los“. Das Wild werde aufgeschreckt durch Spaziergänger und Jogger, die auch mit Stirnlampen ihre Runden drehten.

Zudem seien die Jagdverantwortlichen für ein Revier zuständig, in dem auch Hasen, Dachse, Rehe und Uhus lebten. Aber: „Ärger mit wildernden Hunden haben wir nicht“, verriet Windhöfel.

Ihrem Vorstand, der sich überwiegend zur Wiederwahl stellte, sprachen die zwölf Teilnehmer an dieser Versammlung für weitere vier Jahre das Vertrauen aus. Lediglich Hubert Schmoll-Klute wurde als Beisitzer von Stefan Brinkschulte abgelöst.

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