„Jacken aus und weiter feiern“

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König Björn Freiburg führte gemeinsam mit seiner Ehefrau Carina den Schützenumzug durch das Golddorf an.

Mellen -  Heiß her ging es auf dem Schützenfest in Mellen – die drei Tage sind nach Ansicht des Vorsitzenden Raimund Vedder-Stute, Oberst Christian Rüth und Adjutant Daniel Schulze Tertelt bestens verlaufen: „Ein König mit Mellener Wurzeln, eine Bombenleistung der Musiker, ein spannendes Schießen und viele Besucher.“ Schützenkönig Björn Freiburg konnte das nur bestätigen: „Besser hätte es nicht laufen können.“

Etwas erschöpft, aber hochzufrieden waren alle nach dem Schützenfest. In und vor der Halle hatten die Leute ihren Spaß. Für die Raucher war eigens eine Markise angebracht worden. Christian Rüth: „Als es am Samstag dann gegen 22.30 Uhr kälter wurde, kamen alle herein, so dass dann in der vollen Halle weiter gefeiert wurde.“ Ein großes Lob geht an den Musikverein Balve, dessen Musiker sich immer voll ins Zeug gelegt hätten. Raimund Vedder-Stute: „Da ging ordentlich die Post ab.“

Gemütlich war es dagegen beim Frühschoppen am Sonntag, bei dem Hubert und Sigrid Arens für zwei Jubiläen (25 und 50 Jahre) ausgezeichnet wurde, und 17 Schützenbrüder ihre Orden für langjährige Treue erhielten.

Der Festzug war ebenfalls ein Erfolg; bei den sommerlichen Temperaturen freuten sich besonders die Offiziere über dieses Kommando ihres Oberst: „Jacken aus und weiter feiern.“

Was der „Sachsen-König“ Heiko Behnke mit seiner Frau Michaela ein Jahr vorgelegt hatte, daran knüpften Björn und Carina Freiburg an: die Freude über ihren Erfolg mit vielen Menschen teilen. Abgeholt an der Bäckerei Steinberg, reihten sich die Regenten mit ihrem Hofstaat (20 Paare) ein. Nicht ganz mit der Musik einverstanden war Familienesel „Felix“, der sich störrisch und widerspenstig zeigte, und deshalb als Letzter mitgehen musste. Schnell kam er dann wieder in seine vertraute Umgebung, seinen Stall, wo er sich mit Möhren für seinen Auftritt belohnen ließ. Und weil der Montag in der Region immer der „Königs-Tag“ ist, legte seine Majestät richtig los: „Einfach ein einmaliges Erlebnis.“

Von Julius Kolossa

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