Integrationszentrum: Neubau der Kita beginnt im Mai

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Ortsvorsteherin Julia Jost und Bürgermeister Hubertus Mühling informierten unter anderem die Dorfbewohner Beckums im Rahmen einer Bürgerversammlung über den Stand des Bauvorhabens.

Beckum - Im Mai beginnt mit einem Bagger der erste Spatenstich für den Neubau der Kindertagesstätte mit Integrationszentrum und Kulturbüro in Beckum.

Bürgermeister Hubertus Mühling, Ortsvorsteherin Julia Jost und Architekt Patrick Jost informierten die Dorfbewohner während der Bürgerversammlung am Montag über den Stand des Bauvorhabens. Fast eine Million Euro an Fördergeld steht dafür bereit, das bis Dezember 2018 ausgegeben werden muss – so steht es im Verwendungszweck. 

Und da sieht sich die Stadt als Eigentümer der 3600 Quadratmeter großen Fläche (der ehemaligen Sonnenblumenwiese an der Nikolausstraße) und auch als Bauherr in der Pflicht, alles schnell in die Wege zu leiten.

Betrieb im Kindergartenjahr 2018/2019

Begonnen werde, so Bürgermeister Mühling, mit Erdarbeiten, danach mit dem Rohbau. Auf diesen kommt der Holzrahmenbau, danach folgen Dacharbeiten und der Innenausbau. Im Frühsommer des nächsten Jahres sollen die Außenanlagen gestaltet werden und der Betrieb soll während des Kindergartenjahres 2018/2019 erfolgen. 

Ausgerichtet ist die Kindertagesstätte für maximal drei Gruppen mit jeweils 25 Kindern. Noch ist die Stadt Balve auf der Suche nach einem Träger für diese Einrichtung; gerne möchte sie weiterhin mit der Kirche zusammenarbeiten. 

Patrick Jost, der ehrenamtlich die Architektenarbeiten für das Dorf übernimmt, stellte vor, wie sich das Gebäude, das in eine Hanglage eingefügt ist und gegenüber der Zufahrt der Grundschule liegt, aufteilt. 

In der unteren Hälfte befindet sich das Integrationszentrum mit dem Kulturbüro, darüber die Kindertagesstätte. Beide Ebenen sind barrierefrei zu erreichen, an der innen liegenden Treppe kann ein Treppenlift angebracht werden.

Tageseinrichtung dauerhaft erhalten

„Die Raumgrößen sind mit dem Kreis- und Landesjugendamt abgesprochen“, stellte Bürgermeister Mühling dar und erklärte, welche Vorgaben eingehalten werden mussten. Die räumliche Innengestaltung mit vorgesehener Gummistiefelschleuse, Kinderwagen- und Matschraum, neben den drei Gruppenräumen, könnten an den Betriebsablauf angepasst werden. 

Zuversichtlich zeigte sich Mühling, diese Tageseinrichtung dauerhaft erhalten zu können: „Die Tendenz der Geburtenzahlen zeigt nach oben – und auch die Flüchtlingskinder helfen uns dabei.“ Zur Zeit sind 260 Flüchtlinge im Stadtgebiet untergebracht, so viele wie in der Hochphase des Jahres 2015, betonte der Bürgermeister. 

Mit Blick auf den Standort Beckum erläuterte er, dass dort Kindergartengruppen für Beckumer, Eisborner und Volkringhausener entstehen sollen – gleichzeitig soll der städtische Kindergarten in Eisborn erhalten bleiben. 

Das Integrationszentrum wird in die Trägerschaft der Stadt übergehen; es sei für Jedermann nutzbar, außer von Privatfeiern. Vielmehr werde an eine öffentliche Nutzung gedacht, die sich aus der Dorfgemeinschaft heraus entwickeln muss.

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