Gelebte Gemeinschaft

Integrationszentrum in Beckum eröffnet

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Ein Symbol für die Vielfalt, die im Integrationszentrum herrschen soll: Kinder ließen viele bunte Luftballons in den Himmel steigen.

Balve - Viele bunte Luftballons stiegen am Samstagmorgen in Beckum gen Himmel und zeigten, wie man die Welt ein wenig bunter gestalten kann. In Beckum wurde das neue Integrationszentrum eröffnet und viele Kinder demonstrierten, was Gemeinschaft bedeutet.

Mit einem ökomenischen Gottesdienst eröffneten Pfarrer Andreas Schulte und Pfarrerin Antje Kastens die Einweihungsfeier des Intergrationszentrums. Pfarrer Schulte segnete das neue Gebäude und Pfarrerin Kastens übergab dem Kindergarten eine neue Kinderbibel „zum fröhlichen Gebrauch“.

Vor zweieinhalb Jahren hatte die Planung zu diesem neuen Gebäude begonnen. Ortsvorsteherin Julia Jost war Mitinitiatorin zu diesem 1,5-Millionen-Euro-Projekt und Bürgermeister Hubertus Mühling bestätigte: „Dies ist die größte Einzelinvestition, die die Stadt Balve seit langer Zeit gemacht hat.“

Einweihung des Beckumer Integrationszentrums

Mühling erzählte kurz die Geschichte zu diesem Bauvorhaben. Mitte Dezember 2015 sei der Aufruf gestartet und bereits im Februar 2016 der Antrag zur Förderung des Gebäudes gestellt worden. Schon im September 2016 habe das Grundstück erworben werden können und ab April 2017 seien dann die Baumaßnahmen bis zum jetztigen Zeitpunkt gelaufen. „Ein großes Lob und Dankeschön gilt vor allem den vielen Handwerkern und Bauunternehmen, die an diesem großen Projekt beteiligt waren. Aber namentlich nennen möchte ich Patrick Jost, der als Architekt fungierte und mit Hilfe seiner Frau als Motivatorin die Basis geschaffen hat, und Ernst Reiner Schulte der das Projektmanagement übernommen hat. Ohne Euch wären wir nicht hier, wo wir jetzt sind“, sagte Mühling.

Im Anschluss gab es eine symbolisch Schlüsselübergabe: Magdalene Lenze, Leiterin des St.-Antonius-Kindergartens, nahm den Kuchen in Schlüssel-Form entgegen und schnitt mit drei Mädchen aus dem Kindergarten das Band durch, das bislang den Durchgang durch die Eingangstür versperrt hatte. Nun sei es an der Zeit, so Bürgermeister Mühling, dass die Ortschaften Balve, Beckum, Volkringhausen und Eisborn das Zentrum mit Leben füllen.

Um die Gemeinschaft zu unterstreichen, boten die Kinder der benachbarten Grundschule eine musikalische Gesangseinlage zu Beethovens Ode „An die Freude“ und ließen im Anschluss viele bunte Luftballons gen Himmel steigen.

Zur Freude der Kinder gab es den Geschichtenerzähler Heiner Redeker, der die Kinder mit lustigen Mitmachgeschichten unterhielt. Auch sonst gab es ein buntes Angebot für die Kleinen: Buttons konnten selbst gestaltet werden, ein „Brand“ durfte gelöscht werden, die Kinder ließen sich schminken und ein Liedermacher sorgte für Stimmung. Dass Gemeinschaft groß geschrieben wird, konnte man spüren.

In den oberen Räumen des Integrationszentrums befindet sich fortan der Kindergarten und in den unteren Räumen sollen sich Vereine und Dorfbewohner aller Generationen treffen, um die Dorfgeschichte und ihre Traditionen weiter zu vermitteln.

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