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Impfzentrum in Balve: „Wir hoffen auf viele Nachahmer“

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Von: Julius Kolossa

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Dr. Gregor Schmitz (links) hat das Impfzentrum am Krumpaul zusammen mit Dr. Paul Stüeken aufgebaut. Hier stehen die beiden Ärzte zusammen mit MFA Yvonne Luig.
Dr. Gregor Schmitz (links) hat das Impfzentrum am Krumpaul zusammen mit Dr. Paul Stüeken aufgebaut. Hier stehen die beiden Ärzte zusammen mit MFA Yvonne Luig. © Kolossa, Julius

„Wir begrüßen ausdrücklich jede Möglichkeit die geschaffen wird, dass die Booster-Impfungen möglichst zügig und ortsnah durchgeführt werden können.“

Dr. Gregor Schmitz, Hausarzt in Balve, zeigt sich erfreut über die Tatsache, dass es in Langenholthausen in der Sokola.de ab dem 26. November ebenfalls ein Corona-Impfzentrum geben wird.

Schmitz, bis zur Schließung im September auch ärztlicher Leiter der Impfzentren des Märkischen Kreises, hatte in dieser Woche zusammen mit Hausarzt-Kollege Dr. Paul Stüeken, den Maltesern, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt das Impfzentrum im Hauptschulgebäude an den Start gebracht. Seitdem wird die Einrichtung mit Impfanfragen überhäuft.

Sinnvolle Ergänzung statt Konkurrenz

„Daher sehen wir andere Angebote nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle Ergänzung an“, so Schmitz. „Unser Impfzentrum in Balve war das erste in Westfalen. Ziel war, hiermit auch anderen Ärzten und Teststellen aufzuzeigen, wie man die Impfungen organisieren kann. Inzwischen gibt es unzählige Anfragen aus vielen Kommunen, die sich Tipps und Anregungen hier holen.“

Das Impfen in der Einrichtung am Krumpaul übernimmt Impfarzt Dr. Egbert Stüeken.
Das Impfen in der Einrichtung am Krumpaul übernimmt Impfarzt Dr. Egbert Stüeken. © Kolossa, Julius

Auch über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) werde dieses Modell in der Ärzteschaft beworben und Balve als Musterzentrum vorgestellt. „Wir hoffen auf sehr viele Nachahmer, denn nur so ist die vor uns liegende Aufgabe zu bewältigen“, sagt Dr. Gregor Schmitz.

Erstimpfungen nur in den Praxen

Die Kapazität im Impfzentrum am Krumpaul liegt mittlerweile bei 1000 Impfungen in der Woche. „Erstimpfungen werden auch weiter angeboten, diese aber nur in den Praxen, da hier ein erhöhter Aufklärungs- und Beratugsbedarf besteht“, so Schmitz.

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