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Immer wieder Vandalismusfälle: Stadt reagiert mit Angebot

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Von: Julius Kolossa

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Im Ausschuss Ehrenamt, Schule, Digitalisierung, Soziales ging es um  das Thema Vandalismus in der Hönnestadt.
Im Ausschuss Ehrenamt, Schule, Digitalisierung, Soziales ging es um das Thema Vandalismus in der Hönnestadt. © Kolossa, Julius

Die Stadt Balve reagiert auf die anhaltenden Vandalismusfälle auf städtischen Grundstücken im Stadtgebiet.

„Fast jeden Morgen und besonders nach Wochenenden müssen die Lehrer speziell an der Balver Grundschule viel Müll wegräumen, den Jugendliche nach ihren Treffen liegenlassen“, skizzierte Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, am Mittwochabend im Rahmen der Sitzung des Ausschusses Ehrenamt, Schule, Digitalisierung, Soziales in der Schützenhalle Mellen den Ist-Zustand, der seit mehr als einem Jahr anhalte. Auch Sachbeschädigung an beispielsweise Tischen und Bänken werde immer wieder registriert. Diese Probleme existierten unter anderem auf sämtlichen Schulhöfen im Stadtgebiet und im Kirchpark. Diese Orte gehörten in Balve zu den Hotspots, an denen sich Jugendliche gerne aufhalten.

Einen ersten Runden Tisch zum Thema Vandalismus mit Vertretern der Schulen, des Ordnungsamtes und des Jugendzentrums hat die Stadt Ende Juli durchgeführt. „Wir wollen den Jugendlichen jetzt einen Platz am Busbahnhof am Krumpaul anbieten“, präsentierte Bathe ein Ergebnis dieses Gesprächs. „Gestaltet werden soll dieser Platz in Kooperation mit unserem Jugendzentrum.“ Ein weiterer Runder Tisch soll am 4. November stattfinden.

Schranke und Videoüberwachung

Auch andere Institutionen im Stadtgebiet haben auf die Vandalismusproblematik bereits reagiert. So hat die Abteilung Balve im Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) eine Schranke auf der Zufahrt zur SGV-Hütte installiert, der Kirchenvorstand der Gemeinde St. Blasius lässt den Bereich an der Pius-Kapelle per Video überwachen.

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