50 Jahre Angelverein: Immer mehr Petrijünger nehmen die Rute in die Hand

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Die Fahrten zum Hochseeangeln auf der Ostsee bietet der Angelverein seit 1998 an und sie werden immer beliebter. Da Mitglieder bei der Vergabe der Plätze bevorzugt werden, treten allein deshalb immer mehr ein.

Balve - Der Angelverein Gut Wurf feiert in diesem Jahr, am 11. März, sein 50-jähriges Bestehen. Anlässlich dieser langjährigen Geschichte hat der Verein einige Ereignisse seit seinem Entstehen zusammengefasst.

Menschen, die an Flüssen, Seen oder am Meer wohnen, seien schon immer mit dem Angeln beschäftigt gewesen – früher um zu überleben und heute werde Angeln als Hobby betrieben. Vor allem seit den vergangenen 20 bis 30 Jahren finde das Hobby immer mehr Anklang in der Bevölkerung. 

„Waren es früher nur die Männer, die ihre Ruhe am Gewässer suchten um zu angeln, sind es mittlerweile auch viele Frauen. Vor 50 Jahren hat in Balve niemand damit gerechnet, dass irgendwann auch mal die Damenwelt die Rute in die Hand nimmt. Es war eben eine reine Männerdomäne“, heißt es in der Mitteilung des Angelvereins. 

Beim Angeln hatte jemand eine Idee

In Balve und Umgebung habe es immer schon Angler gegeben, die an der Hönne oder dem Sorpesee geangelt haben. Irgendwann sei jemand beim Angeln auf die Idee gekommen, einen Verein zu gründen. 

Am 13. Januar 1967 gründeten schließlich zwölf Angler aus Balve, Mellen und Langenholthausen den Angelverein Gut Wurf Balve. Zum Vorsitzenden wählte die Versammlung Albert Rameil und zum Stellvertreter Alois Ruschepaul, Schriftführer wurde Hubertus Klein, Kassierer Franz Josef Habbel. 

Schon auf der Mitgliederversammlung im gleichen Jahr zählte der Verein 24 Mitglieder, heißt es weiter. Die Zahl der Angler sei in den Jahren nach der Gründung gewachsen: 1968 waren es 28 Angler, im Jahr darauf 33 und 1971 schon 41. 

Mehr als 120 Mitglieder

Waren es in den Anfängen bis an die 40 Mitglieder, so seien es heute mehr als 120. Ein Anstieg der Mitgliederzahl ist seit 1993 zu verzeichnen.

„Das hat zum einen mit den Lehrgängen zur Fischereiprüfung zu tun, die der Angelverein jährlich durchführt. Vielen Lehrgangsteilnehmern gefällt es so gut, dass sie dem Verein beitreten. 

Zum anderen aber ist ein großer Anstieg der Mitglieder durch die Fahrten zum Hochseeangeln auf der Ostsee zu verzeichnen, die der Verein alljährlich seit 1998 durchführt. Da Vereinsmitglieder bei der Buchung bevorzugt werden, gehen viele auf Nummer sicher und werden Mitglied“, heißt es in der Mitteilung. 

Hatte der Verein 1998 noch 76 Mitglieder, waren es ein Jahr danach 89 und im Jahr 2000 schon 92 Petrijünger. Die Mitgliederzahl zeige auch, wie aktiv der Verein sei.

Spaß beim Hochseeangeln

Mehrmals treffen sich die Mitglieder zum Vereinsangeln an der Sorpe oder an anderen Talsperren. Mal angeln sie auf Raubfisch wie Hecht und Zander, ein anderes Mal sind sie auf Renken aus.

„Den meisten Spaß aber haben die Angler, wenn es alljährlich zum Hochseeangeln auf die Ostsee geht. Die 45 Bootsplätze sind fast immer ausgebucht. (...) Neben dem Angeln steht im Vordergrund immer die Geselligkeit, gerade bei den Vereinsangeln am Ufer des Sorpesees.“ 

Auch die Jugendarbeit werde gefördert, unter anderem durch Fahrten zu öffentlichen Fischteichen. Aber auch am Sorpesee versuche der Nachwuchs bei Vereinsangeln für Jugendliche sein Glück. Im Jubiläumsjahr hat die Jugendgruppe 13 Mitglieder, viele andere seien mittlerweile herangewachsen und dem Verein treu geblieben. 

Feier zum 50-jährigen Bestehen 

In diesem Jahr, genau am 11. März, feiert der Angelverein sein 50-jähriges Bestehen im Kaminraum der Schützenhalle in Langenholthausen. Der Vorstand habe sich schon viele Wochen im Voraus getroffen, um diesen Abend so gemütlich wie möglich zu gestalten.

Extra zu diesem Jubiläum erstellte Günter Cordes in Zusammenarbeit mit Sven Schennetten und Dr. Dietmar Gerdes eine Chronik über den Verein.

Der aktuelle Vorstand des Vereins.

Der Vorstand besteht im Jubiläumsjahr aus: 1. Vorsitzender: Ulrich Schennetten 2. Vorsitzender: Dirk Dröger Schriftführer: Dr. Dietmar Gerdes Kassierer: Sven Schennetten Gewässerwart: Andreas Cordes und Frank Maday Jugendwart: Jörg Freudenberg und Marcus Klein

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