1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Balve

Ideale Fledermaushaltung: Besonderer Workshop bei Ferienspielen

Erstellt:

Von: Julius Kolossa

Kommentare

Akrobatisch ging es beim Auftakt der Ferienspiele in Balve zu. Mit dem Team des Iserlohner Kleinzirkus „Petit“ konnten erste kleine Stücke eingeübt werden.
Akrobatisch ging es beim Auftakt der Ferienspiele in Balve zu. Mit dem Team des Iserlohner Kleinzirkus „Petit“ konnten erste kleine Stücke eingeübt werden. © Julius Kolossa

Wie Fledermäuse schlafen, das hat Jonathan jetzt selbst ausprobiert: „Mit dem Kopf nach unten, und die Füße hängen unter der Decke.“ Beigebracht hat dies dem wissbegierigen Balver Grundschüler der für Zirkusprojekte in der Hönnestadt zuständige Marcus Klein.

Balve – Wie Fledermäuse schlafen, das hat Jonathan jetzt selbst ausprobiert: „Mit dem Kopf nach unten, und die Füße hängen unter der Decke.“ Beigebracht hat dies dem wissbegierigen Balver Grundschüler der für Zirkusprojekte in der Hönnestadt zuständige Marcus Klein.

Denn dieser ist Leiter des Iserlohner Kleinzirkus „Petit“, der schon mehrere Projekte in der Balver Grundschule durchgeführt hat, während er darüber hinaus die schuleigene Offene Ganztagsschule (OGS) leitete. Und in diesen Sommerferien ist es wieder so weit, dass OGS und Balver Jugendzentrum gemeinsam die Ferienspiele in den ersten drei Wochen veranstalten.

Unsere Zeitung war am ersten Ferienspiel-Tag in der Dreifachturnhalle und im Klassentrakt der ehemaligen Hauptschule vor Ort, wo ein Teil dieser Aktionen stattfindet.

Marcus Klein ist in seinem Element, wenn er den Mädchen und Jungen beibringen kann, wie Artisten arbeiten. In kleinen Schritten bringt er ihnen kleine Übungen bei, so auch die ideale Fledermaushaltung. Unterstützt wird der Pädagoge dabei von einem Team, das in Jonglage, Balancieren und Luftakrobatik unterrichtet.

„Man kann hier produktiv tätig werden, und hat was zu tun“, findet Janus. Wie die anderen Mädchen und Jungen hat er auch täglich die Wahl zwischen zwei Workshops. Und diese zählt Nils Haarmann, Sozialarbeiter, im Gespräch mit unserer Zeitung auf: „Kochen, Reiten, Fahrradfahren, Tanzen, Schwimmen, Tennis, Zirkus, Sport und Zeichne an jedem Tag, und dies von 7.30 bis 16 Uhr.“ Dazwischen ist eine Mittagspause eingeplant und immer wieder Trinkpausen.

All dies ist mit Christian Wulf, Leiter des Balver Jugendzentrums, abgesprochen worden. „Uns stehen in jeder Woche 25 Helfer zur Verfügung, um 120 Kinder zu betreuen.“ Damit ist auch diese Ferienfreizeit sehr gut ausgebucht.

Haarmann: „Wir bieten ein vielseitiges Programm an, in dem man auf vielseitige Weise sehr kreativ werden kann.“ Beim Sport – in der Dreifachturnhalle hat Christian Wulf einen Hallenteil für Ballspiele verschiedenster Art vorbereitet – kann man sich austoben, ruhiger geht es derweil beim Zeichen und Basteln zu. Nils Haarmann: „Und auch dieses Mal bieten wir wieder in jeder Woche einen Abschluss am Freitag an, wenn ab 14 Uhr die Zirkusschüler und auch Tänzer ihr Können unter Beweis stellen.“ Dann sind die Familien dazu eingeladen.

Auch interessant

Kommentare