Mit Masken und Abstandsregeln

106 i-Männchen in Balve eingeschult

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Auf Abstand an Tischen auf dem Schulhof saßen in Balve die i-Männchen zusammen mit ihren Eltern, bevor sie einzeln nach vorne gerufen wurden.

Balve/Beckum/Garbeck – In diesem Schuljahr gibt es fünf 1. Klassen in den drei Grundschulen im Stadtgebiet.

Bei den Einschulungsfeiern am Donnerstag in Balve, Beckum und auch Garbeck achteten die Schulleitungen auf die Einhaltung der Corona-Schutzvorschriften und vor allem das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung. Gleichzeitig waren sie aber auch bemüht, den insgesamt 106 i-Männchen dennoch einen unvergesslichen Tag zu bereiten. 

St. Johannes Balve 

„Alles Gute zum Schulanfang“, mit dieser Girlande wurde die Kinder in der Balver Grundschule St. Johannes begrüßt. Artig saßen sie jeweils mit ihren Eltern an einem Tisch – mit dem vorgeschriebenen Mindestabstand zu den Nachbarn. Vor ihnen lag ein Gruß der St.-Blasius-Kirchengemeinde zum Start in die Schule, dazu der Hinweis: „Ich bin in Gottes Händen.“ 

Einschulung der Erstklässler in Balve, Garbeck und Beckum

Schulleiterin Birgit Heckmann hatte alle Hände voll zu tun an diesem Donnerstagmorgen, denn die drei Eingangsklassen durften nicht wie in den vergangenen Jahren gemeinsam eingeteilt werden, sondern wegen der Corona-Schutzbestimmungen nur klassenweise. Es war dadurch bedeutend ruhiger und die Stimmung verhaltener. 

Drei Könige Garbeck 

So war es auch in Garbeck und Beckum. Jeweils eine Klasse bereichert nun das Schulleben vor Ort. „Feierstimmung kommt nicht auf“, fasste Schulleiterin Dorothe Gastreich-Kneer im Gespräch mit der Redaktion das Geschehen in Garbeck zusammen. Die 4. Klasse trug eine Geschichte vor, dann wurden die Kinder einzeln zu ihrer Klassenlehrerin gerufen. Dabei ging nichts ohne Mund-Nasen-Bedeckung. 

In Garbeck begrüßte Schulleiterin Dorothe Gastreich-Kneer die Kinder ebenfalls auf dem Schulhof.

„Diese Einschulung ist anders“, erzählte Sebastian Bertsch. Seine Tochter Nora gehört mit zu den Neuen, und musste eine Schulvorbereitung miterleben, die deutlich von der ihrer Schwester abwich. „Für Nora fand keine Übernachtung im Kindergarten statt, auch keine Schnupperstunden in der Grundschule“, sagte Bertsch. Die Feierlichkeiten wurden auf ein Minimum reduziert, wobei Sebastian und seine Frau Annika Bertsch bei alldem großen Wert darauf legten, all diese Einschränkungen positiv zu vermitteln. 

Damit steht diese Familie im Einklang mit der Schule, die voll und ganz darauf setzt, guten Unterricht in einer tollen Gemeinschaft zu machen. Dorothe Gastreich-Kneer: „Es ist alles anders zu Beginn dieses Schuljahres – aber wir werden das Beste daraus machen.“ 

St. Nikolaus Beckum 

In Beckum wurden die neuen Mitschüler von ihren „großen“ Paten aus der 4. Klasse mit in die Schule genommen. Hier ist es Tradition, dass die ältesten Grundschüler den jüngsten hilfreich zur Seite stehen. Schulleiterin Petra Köhler leitete diesen sehr kurzen Festakt, zu dem jede Klasse etwas beitrug. Es gab einen Buchstaben-Rapp, ein Märchen und ein Lied. Sehr schnell war dann der offizielle Teil vorbei. 

Auch in der Grundschule St. Nikolaus in Beckum fand die Einschulungsfeier im Freien statt.

Begonnen hatte dieser mit dem ökumenischen Gottesdienst mit Pastor Wilhelm Grothe und Pfarrerin Antje Kastens. „Genießt diesen Tag“, rief ihnen die Pfarrerin zu.

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