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Hüttengottesdienst findet bei Besuchern positives Echo

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Von: Julius Kolossa

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Mit Wünschen, Gedanken und Ängsten beschriebene Zettel konnten die Besucher des Hüttengottesdienstes an einer Station in Flammen und Rauch aufgehen lassen.
Mit Wünschen, Gedanken und Ängsten beschriebene Zettel konnten die Besucher des Hüttengottesdienstes an einer Station in Flammen und Rauch aufgehen lassen. © Julius Kolossa

„Einfach toll gemacht“, sei der Hüttegottesdienst gewesen, fand Familie Terhorst aus Lendringsen, die sich am Heiligen Abend über acht Stationen rund um die Balver Pfarrkirche auf den Weg zur Krippe gemacht hatte. Christine und Jürgen Terhorst mit Tochter Anna-Lena waren begeistert von diesem Konzept. „Man kann Kirche auf eine neue Art und Weise erleben“, so Christine Terhorst. „Und man macht sich neue Gedanken über die Weihnachtsgeschichte.“

Balve ‒ Den Hüttengottesdienst hatten die hauptamtlichen Mitarbeiter im Pastoralverbund Balve-Hönnetal vorbereitet. Und diese machten ihre Sache gut, wie von vielen Seiten zu hören war. Judith, Hubert und Lena Neuhaus aus Balve stimmten mit ein in dieses Lob: „Wegen der Corona-Pandemie nutzen wir diese Möglichkeit, überwiegend an der frischen Luft den Weihnachtsgottesdienst zu feiern.“

Was rund um die St.-Blasius.Kirche geboten wurde, war in der Tat in sich stimmig. Nach der Begrüßung durch Pastor Wilhelm Grothe durften sich die Besucher ein Lied zur Weihnachtszeit wünschen, das Gemeindereferentin Manuela Cyganek auf der Bratsche und Kirchenmusiker Maximilian Wolf auf dem Klavier spielten.

Ruhig wurden danach alle, als sie ihre Wünsche, Gedanken und Ängste auf Papier aufschreiben, und danach in einer Feuerschale in Flammen aufgehen und den Rauch zum Himmel aufsteigen ließen. Diakon Gerd Eisenberg hatte dazu eineingeladen. Die Weihnachtsgeschichte erzählte Gemeindereferentin Elke Luig auf kindgerechte Weise, eine kurze Predigt dazu gab es von Gemeindeassistentin Theresa Wagner. Fürbitten las Pater Pius Sabu vor, und danach stand der Weg zur Krippe in der Pfarrkirche an.

Dort wiesen Kerzen den Weg, auf dem viele Besucher gerne in den Kirchenbänken verweilten, und die festliche Atmosphäre mit den erleuchteten Weihnachtsbäumen neben der Krippe und im Altarraum auf sich wirken ließen. Jeder bekam von Dechant Pfarrer Andreas Schulte ein Friedenslicht mit auf den Weg, und am Ausgang hatte Pastor Christian Naton für noch ein gutes Wort für den Heimweg. Für Anna-Lena Terhorst war dieser Hüttengottesdienst eindringlich und stimmungsvoll. „Das war eine wunderbare Einstimmung auf Weihnachten“, lautete das Urteil der jungen Lendringserin über diese Veranstaltung, die der Pastoralverbund Balve-Hönnetal in dieser Form zum ersten Mal angeboten hatte.

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