Hubertus-Schützen vollauf zufrieden mit ihrem Fest

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Die Hofstaatdamen feierten mit den neuen Majestäten der Hubertus-Bruderschaft ausgelassen bis in den frühen Morgen.

Mellen -  Ein rauschendes Schützenfest liegt hinter den Hubertus-Schützen aus Mellen, die sich an allen drei Tagen über ein „volles Haus“ freuen durften. Keine Spur von Schützenfest-Müdigkeit war zu verspüren bei diesem siebten und letzten Fest im Stadtgebiet.

Aus Balve und allen Ortsteilen kamen die Besucher zum großen Finale der Schützenfest-Saison. Für Ärger bei einigen Gästen sorgte die Unruhe beim Festzug am Sonntag. Hier war die Verkehrsführung, anders als in den Vorjahren, plötzlich durcheinandergeraten. Grund dafür war, wie ein klärendes Gespräch der Bezirksbeamten Manfred Lopatenko und Franz-Josef Griese mit den Festzug-Verantwortlichen zeigte, die von der Schützenbruderschaft kurzfristig vorgenommene und nicht vorgesehene Änderung des Festzugverlaufs. Im „Stuhlkreis“ am Dienstag, den der Vorstand nach jedem Schützenfest zur Manöverkritik einrichtet, wurde auch dies besprochen.

Es sei insgesamt ein Fest gewesen, das von Schriftführer Marco Voge mit einem Wort beschrieben wurde: „Spitze.“ Der Große Zapfenstreich auf dem Sportplatz sei ein ganz besonderer Höhepunkt gewesen. Mit der Festmusik des Musikvereins Balve seien die Mellener „sehr zufrieden“ gewesen – ebenso mit der Tanzband Mammuts. Dass die Halle an allen Tagen erst frühmorgens abgeschlossen werden konnte, sei den Königspaaren zu verdanken gewesen. Marco Voge: „Sowohl Lukas Vedder-Stute und Laura Maas, als auch Nils Vedder und Maralen Gispert haben gefeiert bis zum Umfallen.“ Den scheidenden Regenten Lukas und Laura wurde bescheinigt, mit ihrer Teilnahme auf allen Schützenfesten alles gegeben zu haben: „Bessere Werbung für ein Schützenfest kann man nicht machen.“ Der neue König Nils stünde dem in nichts nach.

Mobile Vogelstange hat sich bewährt

Zufrieden sei der Festwirt Olaf Keul mit der Ausstattung und Funktion der neuen Theke gewesen. Nachdem die Schützen mit der Fertigstellung eine Punktlandung hingelegt hatten – am Freitag waren die letzten Arbeiten erledigt gewesen – folgte die Bewährungsprobe ab Samstag. Dicht umlagert von neugierigen Festbesuchern sei die Neuanschaffung gewesen, aus deren Zapfhähnen der Gerstensaft in Strömen floss. Bewährt hätte sich auch die mobile Vogelstange. Bei der Vorstandssitzung am 13. August werden verschiedene Alternativen für das nächste Jahr besprochen.

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