Unterricht auf Distanz

Homeschooling: So lief die erste Woche an den Balver Schulen

Die erste Woche Homeschooling haben auch in Balve die Schüler hinter sich.
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Die erste Woche Homeschooling haben auch in Balve die Schüler hinter sich.

Die Balver Schulen haben ihre Hausaufgaben gemacht, um seit dieser Woche den Unterricht auf Distanz nach Anweisung der NRW-Landesregierung vorerst bis Ende Januar zu gewährleisten.

In den Grundschulen in Balve, Beckum und Garbeck werden regelmäßig von den Lehrern neue Pakete zum Lernen und für die Erledigung der Hausaufgaben zusammengestellt, die nach Absprache von den Eltern abgeholt werden. Es werden aber auch die von den Kindern erledigten Hausaufgaben abgegeben.

Darüber hinaus bietet die Garbecker Grundschule auf ihrer Internetseite verschiedene Erklärfilme an. „Die Eltern und auch die Schüler sind vertraut mit dem Ablauf, den wir schon im vergangenen Jahr teilweise praktiziert haben“, sagte Schulleiterin Dorothe Gastreich-Kneer auf Anfrage der Redaktion.

Kaum Nachfrage nach Betreuungsangeboten

Auch die Betreuung der Kinder sei gewährleistet an diesem, aber auch den anderen Schulstandorten. Wichtig: die Mädchen und Jungen sollen grundsätzlich zu Hause bleiben, dürfen aber nach dem Willen ihrer Eltern an dem jeweiligen Schulstandort betreut werden, wenn diese die Betreuung daheim nicht gewährleisten können. In dieser ersten Woche des verlängerten Lockdowns sind im Schnitt 18 Kinder betreut worden. Sie erhalten vor Ort allerdings keinen Unterricht, wie die Schulleitungen und die Stadt als Schulträger auf Anfrage erklärten. In diesem Betreuungszeitraum werden die Schüler nur mit Spiel- und Bastelmaterial beschäftigt, oder können alternativ ihre Hausaufgaben machen.

So ist es auch in der Realschule. „Bis zu fünf Schüler sind es am Tag, die unser Betreuungsangebot in Anspruch nehmen“, sagte der stellvertretende Schulleiter Thomas Münch. „Ihnen stehen dafür unsere schuleigenen Computer und Nachschlagewerke zur Verfügung.“ Die Zusammensetzung dieser kleinen Schülerschar variiere täglich aufs Neue.

Die 420 Realschüler „sind bemüht“

Für diese Woche stellt er den 420 Realschülern, die sich nach den Weihnachtsferien der Herausforderung Distanzunterricht stellen, folgendes Zeugnis aus: „Unsere Schüler sind bemüht.“ Denn die Motivation wie in den Klassenzimmern lasse sich im Videounterricht nicht auf Dauer aufrechterhalten.

„Aber wir fordern unsere Schüler, indem wir ihre Leistung als gemachte Aufgaben bei uns einfordern“, sagte Münch. Und dafür würden alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft. „Bisher gab es keine kompletten Systemabstürze, nur längere Ladezeiten beim Messenger-Dienst.“ Um allen Schülern gleiche Lernmöglichkeiten zu bieten, werden bei Bedarf auch Leihtablets ausgegeben. Thomas Münch: „Dieses Angebot ist auch schon von einigen Eltern angenommen worden.“

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