Holzklotz löst in Garbeck Überflutung aus

Helfer von Feuerwehr und Bauhof waren am Donnerstag im Gewerbegebiet Braukessiepen im Hochwassereinsatz. ▪

GARBECK ▪ Kleine Ursache, große Wirkung: Ein Holzklotz hat am Donnerstag dafür gesorgt, dass der Bach Fuhlbrauksiepen eine Druckminderstation der Stadtwerke geflutet hat. Gegen 13 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr wegen eines Wasserschadens ins Gewerbegebiet Braukessiepen ausrücken.

 Dort war der Bach, der das Gewerbegebiet durchkreuzt, über die Ufer getreten. Die braune Brühe stand zu diesem Zeitpunkt bereits 40 Zentimeter hoch in dem kleinen Gebäude. Die Einsatzkräfte kamen gerade noch rechtzeitig, um größeren Schaden abzuwenden. „Die Anlagentechnik in der Station steht etwas erhöht auf einem Betonsockel. Deshalb ist praktisch kein Schaden entstanden“, atmete Carsten Glänzel von den Stadtwerken auf. Direkt daneben, allerdings etwas höher im Gelände, steht eine Umspannanlage der RWE. Die blieb zum Glück vom Hochwasser vollkommen verschont.

Feuerwehr und Bauhof hatten allerdings zwei Stunden zu tun, um die Ursache für die Überflutung zu finden und beseitigen. Zunächst war sie nämlich nicht auszumachen, weil das Wasser zu hoch vor dem Durchlass des Bauches unter der Straße stand. Deshalb musste das Wasser zuerst mit drei Pumpen abgepumpt werden. Erst danach entdeckten die Einsatzkräfte vor dem Rohr einen etwa 70 mal 70 Zentimeter großen Holzklotz. Als der beseitigt war, konnte der Fuhlbrauksiepen endlich wieder seinen gewohnten Weg nehmen. ▪ vg

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