Hohe Investition für geringe Verkehrsbedeutung

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Die Brücke „Helle, Kruse-Kalk“ in Balve muss für rund 250 000 Euro neu gebaut werden, obwohl sie kaum verkehrstechnische Bedeutung hat.

BALVE -   „Wir kommen nicht um eine große Investition für eine geringe Verkehrsbedeutung herum“, sah Bürgermeister Hubertus Mühling die Stadt in der Pflicht, die Brücke „Helle, Kruse-Kalk“ zu erneuern. Der Zustand ist desolat, eine Erneuerung aber auf jeden Fall erforderlich: „Sie ist Teil einer als solchen ausgewiesenen Feuerzufahrt für die Firma Kruse, und auch der dahinter wohnende Anwohner muss auf diese Weise erreichbar sein.“

In der ersten Sitzung des Ausschusses in diesem Jahr machte Mühling den Handlungsbedarf der Stadt als öffentlich-rechtlichen Auftrag deutlich. Nicht beteiligen wird sich der Bund an den Kosten in Höhe von 214 000 Euro zuzüglich etwa 47 000 Euro für Planungs- und Ingenieurleistungen und auch Baugrunduntersuchungen, wie der Bürgermeister auf Anfrage von Heinrich Stüeken mitteilte: „Zwar führt der vorgesehene Radweg auch über diese Brücke, doch finanziert werden nur neu angelegte Trassen.“

Der Ausschuss beschloss schließlich einstimmig, dass die Planungen weiter fortgeführt und die Erneuerung im Sommer durchgeführt werden soll. Während der etwa dreimonatigen Bauzeit wird eine Umleitung ab Hönnetalhalle Beckum eingerichtet. Feuerwehr und Anwohner seien bereits über diese Maßnahme informiert worden, teilte Mühling mit. - jk

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