Ein- und Mehrfamilienhäuser geplant

Hönnewiesen werden in Teilen Baugebiet

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Auf dieser Fläche hinter dem Aldi-Markt soll auf etwa einem Hektar Wohnbebauung realisiert werden.

Balve – Ein Baugebiet entlang des Radwegs an den Hönnewiesen befindet sich in der Entwicklung – möglich machte dies eine Einigung zwischen dem bisherigen Grundstückseigentümer Ulf Allhoff-Cramer und dem Investor Thomas Budde.

Budde hatte in Balve bereits für Bokermann-Immobilien den Netto-Markt an der Hönnetalstraße in die Wege geleitet hat, der im vergangenen Jahr eröffnet wurde. 

„Es kann aber nur ein Teil des Grundstücks bebaut werden“, sagte Ulf Allhoff-Cramer im Gespräch mit der Redaktion. „Dafür steht über ein Hektar zur Verfügung – der Rest entlang der Hönne ist Überschwemmungsgebiet und darf nicht bebaut werden.“ 

Bürgermeister zeigt sich erfreut

Über diese Entwicklung zeigte sich Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU) erfreut, sei doch dieses Bauland von den Balvern erwünscht. Die „Hönnewiesen“ kommen zum ersten Mal am Mittwoch, 17. Juni, auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung. Bis der erste Bagger rollt, sind noch die Bebauungsplanaufstellung, ein entsprechender Entwurf und die Satzung erforderlich. 

„Wir sind der Erschließungsträger für die Stadt“, erklärte Thomas Budde. „Die Grundstücke werden von uns parzelliert und bauträgerfrei verkauft.“ Vorgesehen sind nach den ersten Planungen Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Mehrfamilienhäuser. 

Grundstücksbesitzer lebt seit 25 Jahren in Detmold

„Ich habe mich schweren Herzens von diesem Grundstück getrennt“, sagte Ulf Allhoff-Cramer. „Weil ich aber vor 25 Jahren meinen Lebensmittelpunkt von Balve nach Detmold im Lipperland verlegt habe, dort einen Bio-Landbetrieb betreibe, habe ich mich entschieden, in Ackerland zu investieren, um meinen Hof für die Zukunft aufzustellen.“ 

Damit wird einigen bauwilligen Balvern nun wahrscheinlich die Möglichkeit gegeben, sich in ihrer Heimat an der „Hönnewiese“ neu anzusiedeln.

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