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Hochwasserschutz: Hönne-Kommunen arbeiten zusammen

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Von: Markus Wilczek

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Balves Bürgermeister Hubertus Mühling (Vierter von links) begrüßte im Rathaus unter anderem seine Amtskollegen Dr. Roland Schröder (Dritter von links/Menden) und Antonius Wiesemann (Fünfter von links/Neuenrade) zu einem Arbeitstreffen.
Balves Bürgermeister Hubertus Mühling (Vierter von links) begrüßte im Rathaus unter anderem seine Amtskollegen Dr. Roland Schröder (Dritter von links/Menden) und Antonius Wiesemann (Fünfter von links/Neuenrade) zu einem Arbeitstreffen. © Stadt Balve

Nach dem Jahrhundert-Unwetter Mitte Juli trafen sich die Bürgermeister und die Gewässerexperten der Hönne-Anrainerstädte Neuenrade, Balve und Menden jetzt im Balver Rathaus zu einem ersten Austausch zum zukünftigen Hochwasserschutz entlang der Hönne.

Denn durch den Starkregen Mitte Juli war der Fluss in Balve, Neuenrade und Menden an vielen Stellen über die Ufer getreten und hatte jeweils Teile des Stadtgebiets überflutet.

Die drei Kommunen stellten zunächst ihre bereits umgesetzten oder in Planungen befindlichen Maßnahmen vor, um sich gegenseitig auf Stand zu bringen.

Maßnahmen sollen abgestimmt werden

„Klares Fazit von allen Teilnehmer: Die Maßnahmen zur Retention und Fließgeschwindigkeitsreduzierung der Hönne müssen abgestimmt sein. Denn jede Maßnahme die oberhalb des Nachbarn umgesetzt wird, hilft nicht nur dem Ort selber, sondern auch dem sogenannten Unterlieger“, sagte Balves Bürgermeister Hubertus Mühling nach dem Arbeitstreffen. Bei Retentionsmaßnahmen geht es vor allem darum, Niederschlagswasser temporär – zum Beispiel in Regenrückhaltebecken – zu speichern, um es von dort gedrosselt in das Kanalnetz oder eben die Hönne ableiten zu können. So sollen Spitzenlasten und damit lokale Überschwemmungen werden.

Maßnahmen sollen kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden

„Vor diesem Hintergrund war dieser Austausch wesentlich für die zukünftigen abgestimmten Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Hönne“, sagte Mühling. Einig sei man sich auch darin gewesen, dass die machbaren Schutzmaßnahmen entlang der Hönne kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden müssten, um den möglichen betroffenen Gebieten „schnellstmöglich einen höheren Schutz“ vor zukünftigen Hochwässern geben zu können.

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