Hochbetrieb in den Schulen: Stadt nutzt Ferienzeit für Arbeiten

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In der Grundschule Balve werden unter anderem neue Akustikdecken eingebaut. Hier ist Denise Geringswald von der Firma Bathe bei der Arbeit. 

Balve - Endlich Ruhe für das Wesentliche in den Ferien – in den Schulgebäuden herrscht Hochbetrieb bis zur letzten Ferienwoche, denn die Stadt nutzt die gut sechs Wochen, um Arbeiten durchführen zu lassen, die während des Schulbetriebs nicht möglich sind.

In der Realschule werden die Damentoiletten im Lehrertrakt saniert. „Im nächsten Jahr sind die Herrentoiletten dran“, sagt Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, der unserer Zeitung einen Überblick über die Umbaumaßnahmen gibt. „Jeder Toilettentrakt kostet 20 000 Euro.“ 

Damit nicht genug, wimmelt es an anderen Stellen in der Realschule von weiteren Arbeitern. Diese bringen an der Südseite Sonnenschutz-Rollos (80 000 Euro) an, in einigen Klassen neue Akustikdecken mit neuer Beleuchtung (30 000 Euro) und aufgrund des Brandschutzkonzeptes zwei Fluchttreppen (80 000 Euro). 

Schulhof wird erst 2019 umgestaltet 

„Der Schulhof wird erst 2019 umgestaltet“, führt Michael Bathe weiter aus. „Wir rechnen dann mit Fördergeldern, wie sie aktuell beim Schulhof der Balver Grundschule eingesetzt werden können.“ 

Auch in der Realschule werden in einigen Klassenräumen Akustikdecken installiert.

In der Grundschule hat Hausmeisterin Nina Trüller keine Ferien. Sie streicht Wände, dichtet ab und bringt unter anderem neue Fußleisten an. Ihre Liste mit Arbeitsaufträgen ist lang; gut, dass andere Arbeiten von Firmen vorgenommen werden. So das Anbringen neuer Akustikdecken (15 000 Euro) und die Sanierung der Lehrer-Toiletten (8000 Euro), die noch aus dem Baujahr der Schule (1963) stammen. 

Auch in Garbeck gibt es in den Klassenräumen der Katholischen Grundschule Drei Könige neue Decken (15 000 Euro), während in Beckum in der St.-Nikolaus-Grundschule der Schwerpunkt auf Malerarbeiten und Fußböden sowie die Lehrer-Toiletten (10 000 Euro) gelegt wird. 

Substanzerhalt der Gebäude 

„Wir tragen auch dieses Jahr wieder zum Substanzerhalt der städtischen Liegenschaften bei“, fasst Michael Bathe zusammen. 

Auch abseits der Schulgebäude wird im Auftrag der Stadt kräftig gewerkelt. Im Rathaus und in der Bücherei werden für jeweils 150 000 Euro Aufzüge eingebaut, für die die Stadt aus Fördertöpfen schöpfen darf. Diese größten Maßnahmen dauern derweil noch bis in die Herbstferien an.

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