Hip-Hop statt Mathe

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Die Roboter AG programmierte kleine elektronische Maschinen.

BALVE -  Vom „Popstar 2007“, Aziz Kruezi, bei den „Lerntagen 2013“ unterrichtet zu werden, ist toll – in der Aula sind die Realschüler der 6. und 7. Klassen daher ganz bei der Sache. Hier sind es nur die Jungen, bei der Roboter-AG sind dagegen nur Mädchen aktiv. Eda (7c) beschrieb gestern den Abschluss der Lerntage so: „Ein abwechslungsreiches Programm ohne normalen Unterricht.“

Zum inzwischen sechsten Mal fanden diese Lerntage statt; von Mittwoch bis Freitag wurde für die beiden Jahrgangsstufen auch eine Näh-AG, Judo, Gesundes Frühstück, Englisches Frühstück, Klima, Mikroskopie, Sportspiele, Soziales Lernen und Facebook angeboten. Philipp Fischer, Mathematik- und Biologielehrer, koordinierte diese Veranstaltung: „Dafür bleibt sonst im normalen Lehrplan keine Zeit,“ erklärte er.

Und deshalb nahmen sich die Mädchen ihre Roboter noch einmal genau vor. Angeleitet vom Frauenprojektlabor der Uni-Dortmund, bauten sie kleine fahrbare Maschinen, die selbständig ein Labyrinth erkunden sollen. „Hier ist noch ein Rechts-Links-Problem zu beheben“, machte sich eine Gruppe daran, ihren elektronischen Gefährten neu zu programmieren.

Im Sport stellten die Klassen ihre Klassenstärken unter Beweis, Kooperationsspiele gab es im Sozialen Lernen. Höhepunkt und Abschluss der Lerntage war die Präsentation aller Arbeitsgemeinschaften. Diese wurde von der Presse-AG in Wort und Bild für die schuleigene Homepage begleitet.

Für die anderen Jahrgänge gab es ebenfalls ein besonderes Programm: die 8. und 9. Klassen machten sich „fit for job“ und wurden im richtigen Umgang mit Geld und den nötigen Versicherungen geschult. Sie machten außerdem ein Ein-Tages-Praktikum und absolvierten ein Bewerbungstraining.

Auf die Zentralen Prüfungen bereiteten sich die Abschlussklassen vor.

Von Julius Kolossa

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