Helfer und Organisatoren des ersten Zirkus-Feriencamps ziehen Bilanz

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Am letzten Tag des Feriencamps trafen sich alle 30 Helfer zu einer Party. „Danke für eure Unterstützung“, sagte OGS-Leiter Marcus Klein.

Balve - Nach den ersten drei Wochen in den Sommerferien haben sich die 30 Helfer des ersten Balver Feriencamps ihren Urlaub verdient. „Danke für Eure Unterstützung“, fand dafür Marcus Klein, Leiter der OGS, die richtigen Worte bei der Helferparty am letzten Feriencamptag.

Und sein Kooperationspartner Christan Wulf vom Jugendzentrum wusste: „Die Kinder haben dadurch viele Erfolgserlebnisse mit nach Hause genommen.“ 

Auf den Punkt brachte Kathrin Volkmer, Märkischer Kreis, die 15 ereignisreichen Tage: „Es war eine tolle Zeit.“ Vielen habe es so gut gefallen, dass sie sich bereits schon für das nächste Jahr anmelden wollten. „Das ist jetzt allerdings noch zu früh“, sagte die Kreisangestellte im Gespräch mit unserer Zeitung. „Erst im September werden sich alle Kooperationspartner an einen Tisch setzen, den Verlauf analysieren und über eine Wiederholung entscheiden.“ 

Aber intern könnten sich alle Beteiligten durchaus mit einer neuen Auflage des Feriencamps an selber Stelle abfinden. „Wichtig ist es, für diese Zeit wieder genügend Helfer zu gewinnen“, möchten Christian Wulf und Marcus Klein die Begeisterung nicht bremsen, aber einen wichtigen Aspekt ansprechen. „Nur mit einer Handvoll Ehrenamtlicher, die an jedem Tag zur Stelle sind, ist diese Veranstaltung nicht zu stemmen.“ Dabei blicken sie auf die diesjährige dreiwöchige Premiere mit 200 Kindern im Alter von sechs bis 15 Jahren zurück, wobei jeder Helfer stets gefordert war. 

„Wir können auf diese Kapazitäten nicht verzichten“, so Marcus Klein bei aller Euphorie über den guten Verlauf. Allseits gelobt wurde die Durchführung fernab der „normalen Umgebung“ in der OGS und im Jugendzentrum. „Hier kam Ferienstimmung auf, weil den Kindern eigene Räume und mehr Freiheiten zur Verfügung standen“, fand Klein. Gelungen war die Kooperation der Partner, darunter auch die VHS und Elos Musikschule, untereinander: „Es hat uns viel Spaß gemacht – und dieser Spaß hat sich auf die Kinder übertragen.“ 

Einen weiteren Aspekt bringt Kathrin Volkmer ins Spiel, denn sie bewertet dieses Projekt als „Integrationsprojekt“ mit 25 teilnehmenden Flüchtlingskindern als Erfolg. 45 000 Euro wurden für dieses Feriencamp mit Zirkus, Sport und Spiel aus Bundesmitteln zur Verfügung gestellt. „Das ist dafür zweckgebundenes Geld“, sagt dazu Kathrin Volkmer, die auch im nächsten Jahr bei der Abrufung der Gelder für das Feriencamp 2018 zur Seite stehen würde. Dieser Fördertopf ist bis zum Jahr 2022 abrufbar.

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