Der traditionsreiche Gasthof Syré hat neue Besitzer

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Der traditionsreiche Gasthof Syré wird demnächst wieder eröffnet.

Garbeck - Die Geschichte des Gasthofs Syré im Herzen von Garbeck geht weiter: In der vergangenen Woche haben die neuen Eigentümer den Kaufvertrag unterschrieben. Sie planen behutsame Veränderungen.

Heinz und Ina Friedriszik heißen die neuen Eigentümer des Gasthofs Syré. Am vergangenen Mittwoch haben sie beim Notar ihre Unterschriften unter den Kaufvertrag gesetzt.

Was planen die neuen Besitzer?

Die Gastronomen sagen über das Traditionslokal: „Wir wollen die Seele dieses Hauses bewahren und neu beleben.“ Deshalb finde auch keine Kernsanierung statt, nach der alles im Stil des 21. Jahrhunderts neu entstehe, denn: „Wir wollen doch kein Kulturerbe zerstören.“ Dazu gehöre auch der Traditionsname „Syré“, der beibehalten werde; ein anderer Name sei nicht vorstellbar.

Dieser Kauf sei auch im Sinne der bisherigen Eigentümerfamilie Mettken, betonen die Neuen. Im Rahmen der Renovierung werde die Technik auf den neuesten Stand gebracht, ebenso die sanitären Anlagen. Auch neue Fenster sollen eingebaut werden.

Was wird aus der Theke?

Zur Theke hat Heinz Friedriszik eine ganz besondere Meinung: „Die ist Kult!“ Er fügt hinzu: „Diese Theke kann man nicht neu machen – die kann man nur ergänzen.“

Ina und Heinz Friedriszik wollen den Gasthof Syré renovieren und wieder eröffnen.

Für das Gasthaus im Herzen Garbecks haben die neuen Eigentümer schon durchaus konkrete Pläne, die eine Dachterrasse vor dem Saal und einen Biergarten vorsehen. Drinnen soll das Flair der Räume erhalten bleiben, denn das Mobiliar sei zwar alt, aber gut. Es fehlten „die schönen Feinheiten“, die es nun zu ergänzen gelte, erklärt Friedriszik.

Was kommt auf die Speisenkarte?

Auch eine neue Speisenkarte soll es geben. Heinz Friedriszik möchte aus „Syré“, bisher als Kneipe mit bierbegleitenden Speisen wie Frikadellen, Bockwurst oder Schnitzel ein Haus mit bürgerlicher Küche machen. Vorbild könne seine Neuenrader Gaststätte Im Kohl sein.

Wann wird wieder geöffnet?

Niemand solle aber jetzt Wunder erwarten, dass beispielsweise schon in den nächsten Wochen wieder eröffnet werde. Vielmehr soll das Ganze in Ruhe wachsen. „Wir machen etwas Vernünftiges“, so die Friedrisziks. „Dabei ist auch unser Ziel, so schnell wie möglich neu zu eröffnen.“ Allerdings halten sie sich auch die Option offen, das Haus gegebenenfalls zu verpachten. Ihr Anliegen ist, den Vereinen Garbecks wieder ein Zuhause, aber auch Möglichkeiten für Feste aller Art anbieten zu können.

Welches Bier wird verkauft?

Welches Bier nach der Wiedereröffnung den Zapfhähnen fließen wird, ist noch offen. Bisher war es Krombacher, ob dies auch zukünftig so sein wird, stellen die Friedrisziks in Frage: „Wir sind brauereifrei und völlig ungebunden auf der Suche nach einem Hauptbier.“ Fest steht nur: Es soll auch Weizenbier vom Fass geben.

Ina und Heinz Friedriszik wissen um die Arbeit, die noch vor ihnen liegt, haben aber auch schon die Band für die Neueröffnung gebucht: Shapes of Sound sollen für Stimmung sorgen. Auch ein Terminkalender liegt bereit für erste Buchungen, die unter Tel. 0 23 75/20 59 60 oder 0 151/ 22 30 67 22 sowie per E-Mail an mail@friebau.de entgegen genommen werden.

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