Heimische Schützen hatten in Hüsten kein Glück

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Auch die Schützen aus dem Oberen Hönnetal nahmen am Kreisschützenfest in Hüsten teil. Sie hatten zwar kein Glück beim Königsschießen, dafür aber eine Menge Spaß.

Balve/Hüsten -  Mitten unter den 4500 Schützen und Musikern, die am Sonntag am Festzug, dem Höhepunkt des Kreisschützenfestes in Hüsten teilnahmen, waren auch die aus dem Oberen Hönnetal.

Von Eisborn bis Neuenrade waren sie mit großen Abordnungen und natürliche den Königs- und Hofstaatspaaren vertreten. An diesem Fest, das bereits am Freitag begonnen hatte, nahmen 57 Vereine des Kreisschützenbundes Arnsberg und 40 Musikvereine teil.

Jonah Hinkel (Jungschützen Balve), Maximilian Kontowski (Küntrop) und Manuel Sprenger (Eisborn) zeigten am Freitag beim Schießen der insgesamt 24 Jugendkönige sehr gute Leistungen. Am Ende blieb ihnen nach dem 239. Schuss aber nur, dem neuen Jugendkönig Renè Stiller aus Hüsten zu gratulieren. Danach feierten sie im Festzelt auf dem Kirmesgelände – circa 1000 Gäste nahmen teil.

Am Königsschießen nahmen 47 Regenten teil. Nachdem der Rumpf des Aars nach und nach zu Boden gefallen war, zielten die Schützen auf den letzten Rest im Kugelfang. Und auf diesen hatten es auch Heiko Wortmann (Volkringhausen) und Jürgen Grevener, genannt Schalke, (Garbeck) abgesehen. Allerdings hatten sie das Glück nicht auf ihrer Seite. Fünf Schützen nach Schalke stand mit Christian Haselberger (Kloster Brunnen) der neue Kreisschützenkönig fest. 257 Schuss hatten die Bewerber auf den Aaar abgefeuert.

Auch wenn sie kein Glück beim Königsschießen hatten, genossen die Schützen die Teilnahme an dem circa 2,7 Kilometer langen Festzug durch die Straßen von Hüsten. Vor der Ehrentribüne, auf der auch Bundesschützenkönig Hendrik Günzel (Küntrop) seinen Platz gefunden hatte, grüßten die Teilnehmer. Der Abschluss des Kreisschützenfestes fand in Festzelten statt, wo alle miteinander auf den gelungenen Verlauf und den Abschluss dieses Schützenjahres anstießen.

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