Hegering Balve: Einschränkungen für die Jäger

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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung besprachen die Mitglieder des Hegerings Balve das vergangene und aktuelle Jahr.

Balve - Mit dem ökologischen Jagdgesetz werden die Jäger selbst ins Visier genommen – Marco Voge, CDU-Landtagskandidat, fand während der Jahreshauptversammlung des Hegerings Balve klare Worte für dieses Gesetz, das die bejagbaren Arten von mehr als 100 auf 29 begrenzt hat.

Voge zeigte Verständnis für den Unmut der Jäger, denen von der Landesregierung mit vielen Auflagen das Leben schwer gemacht werde. 

Vom weiteren Ehrengast, dem stellvertretenden Bürgermeister Alexander Schulte, gab es für die Jäger ebenfalls aufmunternde Worte: „Überzeugen Sie die Menschen mit Authentizität und sachlichen Worten“, riet er.

„Sagen Sie den Menschen, dass Sie es sind, die einen staatlichen Sachkundenachweis in Naturschutz erworben haben und wissen, wovon Sie reden.“ Dem Hegering gehören 155 Mitglieder an, denen Stephan Honert als Hegeringsleiter vorsteht. Er wies auf das Problem der wildernden Hunde hin, das bereits mit dem Bürgermeister besprochen worden sei. 

NRW könnte Wolfsland werden

Gegebenenfalls werden auch mit dem Ordnungsamt Ortstermine durchgeführt, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Honert ging außerdem darauf ein, dass Nordrhein-Westfalen zwar noch kein Wolfsland sei, sich diesem aber über kurz oder lang nicht entziehen könne. 

Es gab viele Informationen in dieser Versammlung, so von den Obleuten für das Brauchtum, das Schießwesen, die Öffentlichkeitsarbeit und die Jungen Jäger. 

Medaillen für die Schützen

Medaillen gab es für den Schützen des stärksten Bocks mit 270 Gramm: Walter Kraft im Revier Langenholthausen. Den mit 262 Gramm zweitstärksten Bock schoss Jörg Brandstrup aus Balve, gefolgt von Rudolf Vedder aus Mellen mit 242 Gramm.

Bernward Lösse erlegte in seinem Revier den mit zehn Jahren ältesten Bock, den zweitältesten Bock (acht Jahre) schoss Jürgen Staubach im Revier Tillmann, Grübeck.

Stephan Honert ehrte Hugo Horstkötter (links) und Herbert Höttger (Mitte) für 50 Jahre Mitgliedschaft.

Auf der Strecke blieben insgesamt 283 Stück Rehwild (Vorjahr: 322), 175 Wildschweine (213), zwölf Hasen (19), 91 Füchse (133), 22 Dachse (18), 125 Tauben (89) und 49 Krähen (60). 

Mit einer Ehrenurkunde für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Hugo Horstkötter und Herbert Höttger ausgezeichnet. Wichtige Termine sind die Kreisjägerschaft-Versammlung am 28. April und der Landesjägertag am 10. Juni. Fuchsansitz ist vom 26. bis 28. Januar.

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