Heckenschnitt nur noch bis Ende Februar erlaubt

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Balve - In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September eines jeden Jahres ist es durch das Bundesnaturschutzgesetz verboten, Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören.

Auch dürfen Bäume mit Horsten nicht gefällt werden, teilt die Stadt Balve mit. Die siebenmonatige Schonzeit der vorgenannten Pflanzen diene nicht nur deren Erhalt, sondern insbesondere auch dem Schutz der heimischen Tierwelt. 

Vom Verbot des Rückschnittes gibt es jedoch einige Ausnahmen. Hecken und Bäume können eine Gefährdung für den Straßenverkehr darstellen. So kann es im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht notwendig sein, auf Fußgängerwege wachsende Zweige zurückzuschneiden.

Ein maßvoller Rückschnitt sei auch geboten, wenn dichtes Blattwerk und schnell wachsende Triebe in die Fahrbahn wuchern oder an Ein- und Ausfahrten die Sicht in den Straßenraum versperren. 

Vorsichtiger Rückschnitt zur Gefahrenabwehr

Auch höhenmäßig sei zu beachten, dass bei Fußgänger- und Radwegen ein Lichtraum von mindestens 2,50 Meter Höhe und über Fahrbahnen und Parkplätzen von mindestens vier Metern Höhe aus Verkehrssicherheitsgründen freizuhalten ist. 

Im Bedarfsfall sei ein vorsichtiger Rückschnitt zur Gefahrenabwehr vorzunehmen. Außerdem sei während der Schonzeit ein schonender Form- und Pflegeschnitt erlaubt. Zuvor sollte aber vor jedem Schnitt geprüft werden, ob ein belegtes Nest im Gezweig verborgen ist. In diesem Fall dürfe der Schnitt erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

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