Hausaufgabenhilfe und Freizeitgestaltung

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Lehrerkollegium, Eltern und auch Michael Bathe von der Stadt Balve sind mit dem Angebot der Offenen Ganztagsgrundschule vollauf zufrieden. ▪

BALVE ▪ Die Zeit ist reif für die Offene Ganztagsgrundschule in Balve. Während bei einer Umfrage 2004/2005 das Interesse sehr gering war, ist inzwischen der Bedarf an unterrichtsergänzender Förderung, außerschulischen Angeboten wie Sport, Musik und Kultur sowie weiteren Freizeitangeboten so groß, dass 19 Kinder angemeldet wurden.

„Wir haben Kapazitäten für Gruppen mit 25 Mädchen und Jungen“, sagt Jutta Streiter, Vorsitzende des Trägervereins „Hängematte“, und ergänzt: „Sollten weitere Eltern ihren Nachwuchs hier anmelden, können wir diesen auch in weiteren Gruppen unterbringen.“ Dafür stehen vier Betreuer und eine Aushilfe zur Verfügung. „Weitere Bewerbungen interessierter Eltern liegen uns vor, so dass wir das Betreuungsangebot bei Bedarf ausweiten“, so Streiter.

In der Offenen Ganztagsgrundschule (7.45 bis 15 Uhr) sind die Balver unter sich. Michael Bathe von der Stadt Balve sieht vorerst keinen weiteren Bedarf zur Einrichtung dieser Schulform an anderen Standorten. Angemeldet haben sich aber nicht nur berufstätige Eltern, sondern auch solche, deren Kinder mit ihren Freunden zusammen sein sollten.

Alle Kinder werden in der Küche verpflegt. Bis die am 6. September aufgebaut wird, hält die Cateringfirma aus Sundern ein anderes Essensangebot vor. Danach gibt es für die Kleinen auch was Warmes auf die Gabel oder den Löffel. Ebenso wichtig wie das Essen ist die Hausaufgabenbetreuung. „Wir bieten die Möglichkeit, die Hausaufgaben unter qualifizierter Aufsicht erledigen zu können“, stellt Schulleiterin Elisabeth Vogel das Konzept vor. „Doch die Eltern sind nach wie vor in der Pflicht, diese zu überprüfen.“

Aktiv werden können die Kinder in den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften wie Basteln nach Jahreszeit, Sport oder Leseinsel. Zwei Gymnasiasten, Timon Streiter (12) und Josef Hoppe (12), bieten eine Computer-AG an, außerdem könnten sich Ehemalige vorstellen, mit den Grundschülern Fußball zu spielen. „Auch an Kochen, Walderkundung, den Kinderchor, den Malteser Hilfsdienst und die Musikschule Hemer haben wir als weiteres Angebot gedacht“, so Jutta Streiter.

„Wir sind froh über engagierte Eltern, die dieses Konzept mit viel Einsatz umsetzen wollen“, lobte Michael Bathe. „Dies ist wichtig für Kinder und Eltern.“ Im Rathaus wird die Offene Ganztagsgrundschule bei der Schulleiterrunde im September thematisiert. Freuen dürfen sich die Grundschüler auf den Spieletag am 20. September, wo sie die neuen Spielgeräte ausgiebig testen können. ▪ JK

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