Vorschlag der CDU

Hauptschule bald Quartier für Jugendliche?

Das Hauptschulgebäude am Krumpaul: Hier machen die letzten Schüler im Sommer 2022 ihren Abschluss.
+
Das Hauptschulgebäude am Krumpaul: Hier machen die letzten Schüler im Sommer 2022 ihren Abschluss.

Das Hauptschulgebäude am Krumpaul soll zu einem Quartier für die Jugendlichen der Hönnestadt werden. Diesen Vorschlag macht zumindest die CDU als Mehrheitsfraktion im Rat.

Bekanntlich läuft die Hauptschule aus. Die letzten Schüler machen im Sommer 2022 ihren Abschluss. Über eine mögliche Nachnutzung des dann leer stehenden Gebäudes ist bislang noch nicht entschieden.

Nachdem in den politischen Gremien über dieses Thema schon seit rund einem Jahr immer wieder diskutiert wird, gibt es nun einen konkreten Vorschlag. „Durch geeignete Beteiligungsformate sollen Kinder und Jugendliche erarbeiten können, wie sie sich das Quartier an der Hönne im Bereich des Schulzentrums vorstellen können“, erklären die Christdemokraten. So soll auf Initiative der Jungen-Union beispielsweise eine Jugendkonferenz ausgerichtet werden.

Ausschuss entscheidet am 8. Juni

Der Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Bau wird sich bei seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 8. Juni, erneut mit dem Nachnutzungsthema des Hauptschulgebäudes befassen. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr in der Volkringhausener Schützenhalle.

Laut Antrag der Christdemokraten soll die Verwaltung beauftragt werden, in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Balve ein entsprechendes Veranstaltungsformat zu organisieren. „Die Initiative dazu kam von einer Umfrage der Jungen-Union auf dem Stadtfest“, sagt Fraktionsvorsitzender Alexander Schulte im Gespräch mit der Redaktion.

Anträge zum Klimaschutz

Auch in Sachen Umwelt- und Klimaschutz richten die Christdemokraten zwei Anträge an den Ausschuss. So sollen künftig Dächer auf städtischen Gebäuden, wenn möglich, für die Stromerzeugung genutzt werden. Deshalb soll die Verwaltung die städtischen Dachflächen auf ihre Eignung für Photovoltaikanlagen prüfen sowie entsprechende Förderprogramme sichten. Sollten sich Dächer als nicht geeignet für Photovoltaikanlagen herausstellen, fordert die CDU als Alternativoption die Möglichkeit einer Begrünung ebenfalls zu prüfen. „Wir wollen Umweltschutz möglich machen, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagt Schulte. „Den Bedarf dafür sehen wir in unserer Stadt.“

Dazu gehöre auch, den Ausschuss darüber abstimmen zu lassen, ob ein Konzept für E-Ladestationen in der Kernstadt und in den Dörfern erarbeitet werden soll. „Dabei sollen passende Förderprogramme genutzt werden. Auch die Verbindung von E-Ladestationen für E-Bikes und E-Autos soll geprüft werden.“ Für den Eigenanteil der Stadt sollen 20 000 Euro in den Haushalt der Stadt Balve eingestellt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare